Bauwirtschaft Referenzen – SICNUM-Expertenmeinung für Sie

Sachverstand und Sachkompetenz kennzeichnen unsere Experten im Bereich Bauwirtschaft. Mit branchentypischem Wissen legen wir den Grundstein für Ihr Projekt und begleiten Sie anschließend bis zur erfolgreichen Umsetzung.


Hoch- und Tiefbau – Controlling als Frühwarnsystem

UNSER MANDANT

Unser Mandant ist ein regional etabliertes Hoch- und Tiefbauunternehmen. Die parallele Abwicklung von Großbaustellen ist Alltag. Ein stark defizitäres Großprojekt nahm die Geschäftsführung zum Anlass ihre Steuerungs- und Controlling-Systeme auf den Prüfstand zu stellen. Hätte man die Probleme früher erkennen können, um mit Maßnahmen gegenzusteuern?

AUFGABENSTELLUNG

SICNUM wurde beauftragt ein unternehmensindividuelles Controlling-Konzept zu entwickeln. Ziel war es, die Transparenz dahingehend zu erhöhen, dass zukünftig Fehlentwicklungen auf Baustellen früher erkannt werden.

VORGEHENSWEISE

1. Analyse der vorhandenen Steuerungsinstrumente (Kalkulation, Kostenträgerrechnung, monatliche Leistungsmeldungen der Bauleiter, Bewertung der Unfertigen Leistungen etc.)

2. Prozessaufnahme im Rahmen eines Work-Shops (mit Schwerpunkt auf Kommunikation und Belegfluss zwischen Vertrieb, Bauleitung und kaufmännischer Leitung)

3. Konzepterstellung/Maßnahmen

4. Umsetzung/Implementierung

ERGEBNIS

  • Veraltete Kalkulationsparameter (Zuschlagssätze, Stundensätze) wurden aktualisiert.
  • Nach Auftragseingang wird die Angebotskalkulation in einen Projektplan überführt.
  • Dieser Plan berücksichtigt auf monatlicher Basis alle ergebnis- und finanzwirtschaftlichen Parameter (Material, Fremdleistungen, Personalstunden-/kosten nach Gewerken, Anzahlungen, (Teil-) Schlussrechnungen etc.)
  • Das Planungstool wurde von SICNUM zur Verfügung gestellt. Alle Einzelplanungen werden in eine Unternehmensplanung zusammengeführt (Ergebnis-/Finanz- und Bilanzplanung).
  • Für Großprojekte liefern die Bauleiter monatlich eine Restkostenplanung, so dass die Aufträge nunmehr verlustfrei bewertet werden können.
  • Plan-Abweichungen werden dadurch früher erkannt und können vermehrt über Nachträge kompensiert werden.
  • Insgesamt zeigt sich die Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Bauleitung und dem kaufmännischen Bereich stark verbessert.
  • Die Geschäftsführung hat vollumfängliche Transparenz bezüglich der aktuellen und erwarteten Ertrags-/und Finanzlage (je Baustelle).
 

Tief- und Straßenbau – Durchführung eines strukturierten M&A Prozesses

UNSER MANDANT

Bei dem Mandanten Dietz + Strobel GmbH handelt es sich um ein Unternehmen aus dem Bereich Tief- und Straßenbau. Auf Basis eines von SICNUM erstellten Unternehmenskonzeptes sowie eines gemeinsamen Strategie-Workshops hatten sich die geschäftsführenden Gesellschafter entschieden, einen strategischen Investor aufzunehmen, mit dem eine Stärkung der Organisation sowie ein Ausbau der Geschäftstätigkeit ermöglicht werden sollte.

AUFGABENSTELLUNG

SICNUM wurde beauftragt, einen strukturierten M&A-Prozess mit dem Ziel durchzuführen, einen strategischen Investor für das Unternehmen zu gewinnen.

VORGEHENSWEISE

Die Durchführung des M&A-Prozesses umfasste vor allem folgende Schritte:

  • Unternehmensbewertung gemäß IDW S1
  • Definition von Entscheidungsgrenzen
  • Erstellung Verkaufsunterlagen (Teaser / Exposé)
  • Recherche, Abstimmung und Ansprache potenzieller Investoren
  • Professionelle Einrichtung und Pflege des virtuellen Datenraums
  • Unterstützung und Steuerung des Due Diligence-Prozesses
  • Begleitung der Verhandlungsführung bis Vertragsabschluss
ERGEBNIS

Mit der STRABAG-Gruppe konnte gut ein halbes Jahr nach Aufnahme der ersten Gespräche ein starker Partner gefunden werden. Wesentliche Erfolgsfaktoren des M&A-Prozesses waren dabei insbesondere:

  • die klare Strategie und sorgfältige Planung und Strukturierung der Transaktion
  • die offene Kommunikation mit bzw. zwischen Unternehmen / Berater / potenziellem Investor
  • die enge “Betreuung“ der Interessenten
  • die professionelle Aufbereitung und Bereitstellung transparenter Unterlagen
 

Bauunternehmensgruppe – Schaffung Transparenz und Restrukturierung

UNSER MANDANT

Unser Mandant hatte in den vergangenen Jahren ein starkes Umsatzwachstum realisiert und inzwischen eine komplexe Struktur an mehreren Standorten erreicht, ohne dass die Organisation und die Instrumente zur aktiven Steuerung des Unternehmens mitgewachsen sind. Dies führte trotz sehr guter Auslastung zu einer unbefriedigenden Ertragslage bei gleichzeitig fehlender Transparenz über die Ergebnisentstehung.

AUFGABENSTELLUNG

Zielsetzung lag in der Beurteilung der Aufbau- und Ablauforganisation und der eingesetzten Instrumente zur Unternehmenssteuerung sowie die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen. Des Weiteren war für die Unternehmensgruppe und die einzelnen Unternehmen Transparenz bzgl. der Ergebnisentstehung (insbesondere Beurteilung und Bewertung der Bauvorhaben) sowie der zukünftigen Ergebnis-, Finanz- und Bilanzentwicklung zu erarbeiten.

VORGEHENSWEISE

1. Aufnahme und Beurteilung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung

2. Ermittlung der Ergebnisbeiträge der einzelnen Gesellschaften

3. Beurteilung der Bauvorhaben, insbesondere die Durchführung einer verlustfreien Bewertung

4. Erstellung einer integrierten Ergebnis-, Finanz- und Bilanzplanung

5. Implementierung und Weiterqualifizierung von Tools zur aktiven Steuerung der einzelnen Projekte, der Ressourcen und der Unternehmensgruppe

ERGEBNIS

Insbesondere aus der Erarbeitung von Maßnahmen im Bereich Bauprojektabwicklung konnten für das Management erhebliche Mehrwerte realisiert werden. Diesbzgl. wurde der gesamte Prozess analysiert und anschließend in der Umsetzung mit dem Kunden optimiert:
Planung, Übergabe des Projektes an Bauleitung und Baustellengespräch, Arbeitsvorbereitung, Vergabe Nachunternehmer, Fertigung, Montage, Abwicklung der Nachunternehmerleistung, Baubesprechungen mit dem Auftraggeber, vertragsrelevanter Schriftverkehr mit dem Auftraggeber, Nachtragsmanagement, baubegleitende und abschließende Dokumentation etc.

Durch die Einführung einer lfd. verlustfreien Bewertung verfügte das Management erstmals auch unterjährig über eine laufende und zeitnahe Ergebnistransparenz bzgl. der einzelnen Aufträge sowie der Unternehmen.

Insgesamt konnte durch die Maßnahmenumsetzung die Ertragssituation der Unternehmensgruppe deutlich gesteigert werden und eine aktive Steuerung des Unternehmens wurde ermöglicht.