Industrie Referenzen – SICNUM-Sachkompetenz für Sie

Unsere Berater verfügen aus über 120 Projekten über ein breites branchentypisches Fachwissen und sind in allen Belangen des Bereiches Industrie kompetente und verlässliche Ansprechpartner für Sie.


Maschinen- und Anlagenbau – Prozessoptimierung und Überarbeitung des Kalkulationsmodells

UNSER MANDANT

Bei unserem Mandanten handelt es sich um ein Fertigungsunternehmen im Maschinen- und Anlagenbau, Stahlbau sowie im Stahlwasserbau. Das Portfolio umfasst u. a. auch den Druckbehälterbau, Schiffbau und Brückenbau. Aufgrund hoher Verluste im laufenden Projektgeschäft sowie mangelnder Transparenz in der Fertigung und Projektsteuerung wurde die Ertragskraft und verfügbare Liquidität aufgezehrt.

AUFGABENSTELLUNG

SICNUM wurde beauftragt, im Rahmen eines Sanierungskonzeptes Maßnahmen zur Optimierung der internen Prozesse und Verbesserung der Kalkulationsinstrumente zu entwickeln und deren Umsetzung zu begleiten.

VORGEHENSWEISE

Die Auftragsdurchführung umfasste folgende Schritte:

  • Interviews mit der Geschäftsführung, Führungskräften und Projektleitern zur Identifizierung von Schwachstellen innerhalb der Auftragskalkulation, der Projektüberwachung und der Auftragssteuerung
  • Gemeinsame Erarbeitung von Maßnahmen zur Optimierung der Prozesssteuerung und –dokumentation
  • Einführung von systemgestützten Vor-, mitlaufenden und Nachkalkulationen sowie einer aktiven Budgetüberwachung
  • Quantifizierung der Maßnahmen und Erstellung eines Maßnahmenplans zur Umsetzung

ERGEBNIS

Anhand des Maßnahmen- und Terminplans wurde der Restrukturierungsprozess erfolgreich begleitet und umgesetzt.

  • Unter Federführung von SICNUM wurden Prozessabläufe zur Auftragsabwicklung reorganisiert sowie das Controlling und die Projektleiter für eine wirksame deckungsbeitragsorientierte Projekt- und Budgetüberwachung qualifiziert
  • Sehr kurzfristig entwickelte SICNUM pragmatische und einfach zu handhabende Werkzeuge für die Fertigungs- und Projektsteuerung. Nach erfolgreicher Implementierung war eine jederzeitige Transparenz für die Unternehmensleitung gewährleistet
  • Die Aufgabenbeschreibungen der Projektleiter wurden erweitert, die Projektabläufe angepasst
  • Es wurde ein EDV-gestütztes internes und externes Reporting entworfen und eingeführt, um über relevante Kennzahlen aus Vertrieb, Fertigung und Projektmanagement die Vor-, mitlaufende und Nachkalkulation abzusichern

 

Automobilindustrie – Unternehmensnachfolge

UNSER MANDANT

Unser Mandant war geschäftsführender Gesellschafter eines mittelständisch geprägten Unternehmens aus dem Bereich Automobilzulieferer, das namhaften Automobilherstellern als direkter Vertragspartner einzelne Bauteile liefert. Das Unternehmen wurde in einem teils schwierigen Marktumfeld erfolgreich in dritter Generation geführt. Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter waren noch weitere Familienmitglieder mit geringeren Anteilen am Unternehmen beteiligt.

AUFGABENSTELLUNG

Zielsetzung des Projektes war es, den Verkauf bzw. die Übertragung der Geschäftsanteile im Rahmen eines strukturierten M&A-Prozesses zu begleiten, um so eine rechtzeitige Übergabe des Unternehmens an einen geeigneten Nachfolger und damit den Fortbestand des seit über 100 Jahren bestehenden Unternehmens sicherzustellen. Bei der Ausgestaltung des Verkaufs der Gesellschaftsanteile/der Unternehmensnachfolge sollten steuerliche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten optimal genutzt werden.

VORGEHENSWEISE

  • Analyse der wirtschaftlichen Ausgangssituation
  • Durchführung eines “Familien-Workshops“ zur Evaluierung genereller Erwartungen und Ziele sowie zukünftiger Rollenverteilungen
  • Ermittlung des Werts der Anteile im Rahmen einer Unternehmensbewertung gemäß IDW S1
  • Erstellung eines strukturierten Übergabefahrplans mit Festlegung von Terminen und Verantwortlichkeiten
  • Steuer- und Rechtsberatung durch unseren Kooperationspartner
  • Moderation / Begleitung der Verhandlungsführung bis zum Vertragsabschluss

ERGEBNIS

Die von SICNUM durchgeführte Unternehmensbewertung zur Ermittlung des Geschäftsanteilswerts anhand des anerkannten Bewertungsverfahrens IDW S 1lieferte die erforderliche Transparenz hinsichtlich der Anteilswerte. Durch die ganzheitliche, fachübergreifende Beratung konnte der Verkauf der Geschäftsanteile an einen Nachfolger innerhalb von acht Monaten sichergestellt werden.

 

Werkzeugbau – Überprüfung der Kalkulation

UNSER MANDANT

Der Mandant produziert Werkzeuge überwiegend für die Automobilindustrie und bildet dabei die gesamte Prozesskette von der Neu- und Weiterentwicklung über die Herstellung von Prototyp-Teilen, Methodenplanung, Konstruktion und Werkzeugherstellung bis hin zu Ersatzteilversorgung und Reparaturservice ab.

AUFGABENSTELLUNG

Die Zielsetzung des Projektes lag in der Schaffung von Transparenz über den Prozess der Kalkulation aller auftragsbezogenen Vorgänge und Bearbeitungsschritte mit den zu verwendenden Kalkulationssätzen sowie im Aufzeigen von Schwachstellen und Verbesserungsansätzen. Neben einer korrekten Angebotskalkula- tion war ein weiteres Ziel die ordnungsgemäße Bewertung unfertiger und fertiger Erzeugnisse.

VORGEHENSWEISE

Unternehmensstruktur

  • Ist die vorhandene Unternehmensstruktur klar gegliedert?

Fertigungsprozess

  • Ist der Fertigungsprozess strukturiert und organisiert?

Kostenstellengliederung

  • Sind ausreichend Kostenstellen gebildet worden?

Fixe und variable Kosten

  • Erfolgt eine Splittung in fixe und variable Kosten?

Vorhandene Betriebsdaten

  • Werden alle notwendigen Betriebsdaten erfasst und verarbeitet?

Verrechnungsgrößen

  • Sind die bisher gewählten Verrechnungsgrößen sinnvoll?

Kostensätze

  • Bildung von Maschinen- und Personalverrechnungssätzen

Gemeinkostenzuschläge

  • Wie hoch ist der Anteil der Gemeinkosten, auf welcher Grundlage werden sie verrechnet?

Differenzierte Kalkulationen

  • Lassen sich auf der Basis der Kostenkalkulationen wirtschaftliche Preise am Markt erzielen?
ERGEBNIS

Die Handlungsbedarfe, wie z. B. erforderliche Umsatzsteigerungen zur Fixkostendegression, Überprüfung des Overheads in Produktion und Verwaltung, Nachverhandlungen von Einzelpreisen mit Lieferanten und Kunden sowie der notwendige Investitionsbedarf zur Steigerung der Produktivität an Engpassanlagen wurden schnell identifiziert und z. T. unmittelbar schon während des Beratungsprojektes umgesetzt.

Mit der neu aufgesetzten Kalkulationssystematik kennt das Unternehmen seine Preisuntergrenze und nutzt diese für Verhandlungen mit Kunden. Abweichungen und weitere Optimierungspotenziale im Fertigungsprozess werden künftig frühzeitig identifiziert.

Das Projekt wurde nach einer Laufzeit von 3 Monaten erfolgreich beendet.