2018 – 20 Jahre SICNUM, darauf sind wir stolz! Und viele andere interessante Themen über die Sie hier lesen können.

SICNUM besteht seit 20 Jahren! Darauf können wir stolz sein. Wir bedanken uns bei unseren Mandanten für das Vertrauen in den vergangenen Jahren und freuen uns auf die Fortsetzung der angenehmen und erfolgreichen Zusammenarbeit. Lesen Sie hier mehr.

Schon zu Beginn des Jahres haben uns IDW ES 6 und die Erneuerungen aktiv beschäftigt. Das Thema Digitalisierung ist laut der Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2017“ bereits bei 42 Prozent der Unternehmen fester Bestandteil. Wir entwickelt gemeinsam mit Ihnen eine kundenorientierte Digitalisierungsstrategie und unterstützt Sie aktiv. Auch das Finanzierungsinstrument Unitranche eignet sich zur Restrukturierung traditioneller Finanzierungsstrukturen. Wir zeigen Ihnen Ihre Optimierungsmöglichkeiten auf. Sprechen Sie uns dazu an. SICNUM hat ausserdem im vergangenen Jahr das Projekt Round Table School of Hope in Kenia mit einer Spende in Höhe von € 2.000 unterstützt. Machen Sie mit und helfen Sie Kindern eine Ausbildung genießen zu können! Wir freuen uns wenn auch Sie helfen können. Besuchen Sie die Website unter: Round Table School of Hope


Nachhaltige Umsatzsteigerung durch ein effektives Vertriebscontrolling

11. Dezember 2018: Als Teil des Unternehmenscontrolling umfasst das Vertriebscontrolling die zielgerichtete Steuerung des Vertriebs zur Umsetzung und Erfolgskontrolle der Vertriebsstrategie eines Unternehmens. In der Regel umfasst ein effektives Vertriebscontrolling folgende Bereiche und Kennzahlen:

  • Produkte (z.B. Deckungsbeitrag, Stückzahlen, Rentabilität)
  • Kunden (z.B. Deckungsbeitrag, Bestellverhalten, Zahlungsverhalten, Rentabilität)
  • Mitarbeiter (Besuchsstatistiken, Neukundenakquise, Konversionsraten, Deckungsbeitrag)
  • Handelsvertreter (Kundenbesuche, Anz. Neukunden, var. Vergütung im Verh. zum Umsatz)
  • Prozesse (z.B. Reaktionszeit auf Anfragen, Abläufe, Abhängigkeiten)

     

    Gemäß einer Studie der Harvard Business Review kamen Unternehmen, die ihre Kaufinteressenten innerhalb einer Stunde nach der eingegangenen Anfrage kontaktieren, 7x häufiger zum Verkaufsabschluss als solche, die später reagieren. Um diese Umsatzpotenziale heben zu können, sind Prozessverbesserungen zur Reduzierung der Reaktionszeit erforderlich. SICNUM entwickelt mit Ihnen auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Konzepte für ein effektives Vertriebscontrolling. Mehr auch unter: Controlling


M&A – Wachstum durch strategische Zukäufe

28. November 2018: Um langfristig optimal in schnelllebigen, internationalen Märkten bestehen zu können, müssen insbesondere mittelständische Unternehmen ihre Positionierung ständig prüfen und neu ausrichten. Neue Märkte, neue Produkte, neue Zielgruppen! Der wesentliche Vorteil des Wachstums durch Zukauf liegt vor allem darin, dass ein Unternehmen so geografisch und/oder marktorientiert schnell wachsen kann. Neue Kundengruppen können erschlossen, Markteintrittsbarrieren umgangen und mögliche Mitbewerber aus dem Markt gedrängt werden. Wachstumsziele lassen sich schneller und auch effizienter realisieren als durch die Weiterentwicklung des eigenen Geschäftes. Als Herausforderung im Rahmen eines Zukaufs stellt sich die Integration von Unternehmen in die eigenen unternehmerischen Strukturen (Anpassung der IT, Administration, Unternehmenskultur etc.) dar. Neben dem eigentlichen Kaufpreis ist der Mittelbedarf für den Integrationsprozess nicht zu unterschätzen. Zudem erfordert eine M&A-Transaktion einen hohen Bedarf an finanziellen Mitteln für den Kaufpreis selbst sowie für den Integrationsprozess.

SICNUM unterstützt Sie bei der Weiterentwicklung Ihrer Wachstumsstrategie und der Auswahl geeigneter Unternehmen. Gemeinsam gestalten wir ein Transaktionskonzept und unterstützen Sie bei der Umsetzung eines maßgeschneiderten Finanzierungskonzeptes. Infos finden Sie auch hier: Mergers & Acquisitions


Kapitalbeschaffung – Neue Möglichkeiten der Handelsfinanzierung für den Mittelstand

23. November 2018: Bislang wird der Mittelstand teilweise von Handelsfinanzierungsinstrumenten (Trade-Finance-Produkte wie z. B. Akkreditive) der Banken ausgeschlossen. Grund sind die Kosten zur Erfüllung der zahlreichen gesetzlichen Regularien (insb. zur Geldwäsche) bei zu kleinen Volumina. Zur Schließung dieser Lücke ist für Dezember eine Block-Chain-basierte Plattform der Deutschen Bank mit weiteren angeschlossenen Banken vorgesehen. Auf Basis von Transparenz, Automatisierung und Kontrolle (Tracking) für die Beteiligten werden die physischen Lieferketten mit den vertraglichen Elementen der Handels-finanzierungen verknüpft (Smart Contracts). Bei dem kostengünstigen Prozess - auch für bislang nicht berücksichtigte Summen - kommt es erst zur Warenübergabe, wenn Lieferant und Empfänger ihre Verpflichtungen erfüllt haben.

SICNUM unterstützt Sie bei Ihrer Finanzierung. Sprechen Sie uns an. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


Vom Hype der Digitalisierung nicht einfach anstecken lassen.

16. November 2018: In deutschen mittelständischen Unternehmen wird weiterhin nur verhalten in die Digitalisierung investiert. Nur ca. ein Drittel der Investitionen werden dafür aufgewendet. Häufig haben Unternehmen das Gefühl, sie müssten etwas für das Hype-Thema tun. Da jedoch oft die konkreten Schwerpunkte fehlen, werden diese Investitionen dann im Gießkannenprinzip halbherzig im Unternehmen verteilt. Hier ein neuer Rechner, dort ein Tablett für den Außendienst, dort eine neue Schnittstelle zum ERP-Programm. Durch diesen falschen Aktionismus verpuffen die möglichen Maßnahmen oder wirken erst – wenn überhaupt – verspätet und in geringerem Maße. Aktuelle Studien zeigen, dass sich die Digitalisierung in Deutschland evolutionär und nicht revolutionär vollzieht. Dieses Vorgehen ist richtig, wenn die Ziele des Entwicklungsprogramms im Unternehmen noch nicht ganz klar und die Ressourcen beschränkt sind. Die Umsetzung einzelner Maßnahmen kann sicherlich frühzeitig erfolgen, Ungeduld ist jedoch ein schlechter Ratgeber. Was dient den Kundenanforderungen, was ist wirtschaftlich, was ist machbar und wird von allen Mitarbeitern getragen und gelebt? Diese Fragen sind in der Konzeptphase zu klären, ehe dynamisch - aber unbedacht - mit der Umsetzung begonnen wird.

SICNUM unterstützt sie bei der Erstellung eines strukturierten Digitalisierungskonzeptes und gewährleistet die stringente Umsetzung. Damit können Sie Ihre Kundenpotenziale im zunehmenden Wettbewerb realisieren und die Effizienz Ihrer in- und externen Prozesse verbessern. Mehr Infos hierzu unter: Strategie


Family Offices, Familienholdings und Privatinvestoren als längerfristiger Finanzierungsbaustein

09. November 2018: Über die Vorzüge von Private-Equity hat SICNUM an dieser Stelle bereits verschiedentlich berichtet. Für mittelständische Unternehmen können solche Beteiligungen ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensfinanzierung sein. Dennoch ist vor Auf- / Übernahme kritisch zu prüfen, ob die häufig nur mittelfristige Haltedauer von drei bis fünf Jahren dieser Finanzinvestoren mit der finanzwirtschaftlichen Strategie des Unternehmens zusammenpasst. Eine Alternative hierzu kann die Beteiligung von Family Offices, Familienholdings oder vermögenden Einzelinvestoren sein. Diese streben, verglichen mit institutionellen Finanzinvestoren, häufig ein längerfristiges Engagement an. Mit vielfältigen und belastbaren Kontakten unterstützt SICNUM Unternehmen sowohl bei der Suche nach institutionellen Finanzinvestoren als auch nach Privatinvestoren. Ziel bei der Kapitalbeschaffung ist immer der optimal auf die Finanzierungsstrategie Ihres Unternehmens zugeschnittene Finanzierungsmix. Mehr finden Sie auch hier: Kapitalbeschaffung


„Immer weiterbauen“ – Wie sieht die Zukunft der Stadt Hamburg aus?

November 2018: Der Hamburger Oberbaudirektor Franz-Josef Höing begeisterte im AIT-ArchitekturSalon mit seinem Vortrag zur „Stadtentwicklung in Hamburg“ die SICNUM Network-Mitglieder. Der ArchitekturSalon in Hamburg bot den passenden Rahmen für diese Veranstaltung. Hier treffen sich regelmäßig Vertreter aus Kultur, Politik und von Seiten der Stadt und nutzen den Salon zur Integration. Jährlich mehrfach wechselnde Ausstellungen renommierter Architekturbüros sowie Lunch- und Kochveranstaltungen bieten eine Plattform des Austausches.

Herr Höing hat anhand zahlreicher aktueller Stadtentwicklungsprojekte über Kern- und Randfragen der Stadtentwicklung in Hamburg referiert. Die drei Fokusräume „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ im Hamburger Osten, „Sprung über die Elbe“ im Süden sowie der Hamburger Westen bildeten dabei den Kern des Vortrags.

Die NETWORK-Mitglieder konnten auch nach über zwei Stunden Vortrag nicht genug hören. Überaus interessant und bildlich hat Herr Höing die Ideen, aber auch die daraus resultierenden Herausforderungen und Probleme der Planung an Architekten, Bewohner und Geldgeber der Zukunft für die Stadt Hamburg dargestellt. Wir freuen uns sehr, dass wir Franz-Josef Höing für diesen Abend gewinnen konnten! Ein großes Dankeschön!Vergangene Themen finden Sie hier.


Working Capital Management – Innenfinanzierungspotenziale heben

01. November 2018: Unter Working Capital Management wird das Management der kurzfristigen Vermögenswerte und der kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens verstanden. Es betrifft somit vor allem Vorräte, Forderungen, Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten. Ziel des Working Capital Managements ist es, durch Optimierung verschiedener Prozesse das gebundene Kapital im Unternehmen zu reduzieren. Die Potenziale, die aus einem Working Capital Management generiert werden können, werden unserer Erfahrung nach durchaus erkannt, jedoch nicht ausreichend genutzt. Insbesondere in kapitalintensiven Branchen wie dem Anlagenbau ist eine ausreichende Vorfinanzierungsreserve jedoch unerlässlich. Die Innenfinanzierungspotenziale werden häufig vor allem aus internen Gründen nicht optimal genutzt. Die fehlende bzw. unzureichende Umsetzung ist überwiegend in Personalengpässen, hohem Komplexitätsgrad, fehlender Unternehmenssteuerung sowie fehlendem Know-how begründet. So entstehen nicht selten überhöhte Forderungslaufzeiten durch Defizite bei internen Abläufen (z.B. fehlendes Mahnwesen, lange Abrechnungszyklen, Abrechnung nur 1x monatlich). Hier gilt es, entsprechende Maßnahmen umzusetzen, um so Potenziale zu nutzen.

Gemeinsam entwickeln wir auf Basis einer Potenzialanalyse Konzepte zur Verbesserung Ihres Working Capital und begleiten Sie bei deren Umsetzung. Mehr auch unter: Controlling


Unternehmensverkauf – Pensionsverpflichtungen als „Deal Breaker“

24. Oktober 2018: Im Mittelstand werden die meisten Transaktionen weiterhin als sogenannter „share deal“ durchgeführt, da die Abwicklung des Verkaufs in der Regel einfacher zu handhaben ist. Hier stellen gewährte Pensionsrückstellungen eine Hürde dar, da Käufer zukünftige Verpflichtungen übernehmen, die oft nicht mit ausreichend Kapital gedeckt sind. Laut aktuellen Zahlen beziffern sich die Pensionslasten im Mittelstand bundesweit rd. 25 Mrd. €. Zudem weichen die Vorstellungen des richtigen Wertansatzes i.d.R. zwischen Käufer und Verkäufer voneinander ab. Da Käufer das Risiko der Übernahme möglicherweise ungedeckter Pensionszusagen nicht tragen wollen, scheitert der Verkauf insgesamt oft an der Behandlung der Pensionszusagen. Alternativ besteht die Möglichkeit die Verpflichtungen vorab an Dritte (z.B. Direktversicherungen/Pensionskassen, eine eigene Treuhandgesellschaft (CTA) oder lt. jüngstem BFH-Urteil eine sog. Rentner-GmbH auszulagern. Bei allen Varianten entstehen steuerliche und liquiditätsrelevante Konsequenzen, deren Abwägung für die involvierten Parteien wichtig sind.

SICNUM unterstützt den gesamten M&A -Prozess und bietet im Rahmen eines umfangreichen Netzwerkes zudem alle notwendigen juristischen und steuerrechtlichen Expertisen. Mehr Infos unter: Mergers & Acquisitions


KfW baut Beteiligungsfinanzierungen aus

22. Oktober 2018: Eine gute Nachricht für innovative Unternehmen mit Kapitalbedarf. Die KfW Capital nahm diese Woche ihr operatives Geschäft auf. Die Beteiligungsgesellschaft bündelt alle Venture Capital-Aktivitäten der staatlichen Förderbank. Bis zu 200 Mio. € sollen so zukünftig jährlich als Wagniskapital für mittelständische Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Die KfW Capital investiert allerdings ihr Kapital nicht direkt in die Unternehmen. Die Finanzmittel werden in ausgewählte Wagniskapital-Fonds angelegt, die dann wiederum das Geld, angereichert durch weitere Investoren, an vielversprechende innovative Unternehmen weiterleiten. So fungiert KfW Capital als „Leuchtturm-Investor“ für weitere Kapitalgeber. Die gewählten Fonds sichern dabei unterschiedliche Phasen des Kapitalbedarfs. So ist gesichert, dass sowohl Gründer in der frühen Phase sogenanntes Seed-Kapital erhalten und andere Unternehmen, die diese Phase abgeschlossen haben, eine Anschlussfinanzierung für weiteres Wachstum kriegen. Wenn Sie Gründungs- oder Wachstumskapital benötigen, kontaktieren Sie uns unter info(at)sicnum.de. Mehr finden Sie auch hier: Kapitalbeschaffung


Digitale Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung

11. Oktober 2018: Nach wie vor stellt der klassische Bankkredit eine tragende Säule bei der Finanzierung im Mittelstand dar. Es gibt für KMU (kleine, mittlere Unternehmen) aber auch alternative Finanzierungsquellen wie Anleihen, Leasing, Factoring oder Fördermittel zur Sicherung ihrer unternehmerischen Zukunft, ihrer Liquidität sowie ihrer Bonität. Dabei erleichtert die Digitalisierung Ihnen als KMU die Nutzung von solchen alternativen Kapitalbeschaffungsformen. Es existieren mittlerweile zahlreiche digitale Plattformen, über die KMU (projektbezogen) Fremdmittel einwerben können. Dabei stellen je nach Plattform und Projekt überwiegend Kleinanleger oder institutionelle Investoren (auch als Lead-Investoren) die entsprechenden Geldmittel zur Verfügung, wenn Ihr Unternehmen und Ihr vorgestelltes Projekt überzeugend sind. Die Finanzierung ist teilweise auch grenzübergreifend möglich. Transparenz und Offenheit werden vorausgesetzt.

SICNUM zeigt Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen. Wir unterstützen Sie bei Ihrem Kapitalbeschaffungsprozess. Sprechen Sie uns an. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


Kapitalbeschaffung – Crowdlending als ergänzendes Finanzierungsinstrument

05. Oktober 2018: Crowdlending steht für eine Kreditvergabe als Darlehen zwischen Darlehensnehmer und Darlehensgeber - wobei letzterer den Rückzahlungsanspruch aus dem Darlehensvertrag Anlegern öffentlich anbietet. Die Kreditvergabe geschieht dabei über eine Internet-Dienstleistungsplattform. Crowdlending ist somit unter dem Begriff FinTech zu subsumieren. Aktuelle Erhebungen stellen fest, dass, auch wenn die Bekanntheit des Crowdlending als Finanzierungsinstrument in den Unternehmen gestiegen ist, gegenwärtig weiterhin die Hausbank des Unternehmens als bevorzugter Finanzierungspartner benannt wird. Für die Zukunft wird dennoch von einem Anstieg des Gesamttransaktionsvolumens im Segment Crowdlending (Business) ausgegangen. Statista prognostiziert bis zum Jahr 2022 einen Anstieg des Volumens auf 2.681,0 Mio. €. Dies entspricht gegenüber der Prognose für 2018 (609,2 Mio. €) einem Anstieg um fast 350%. Crowdlending bleibt demnach auch zukünftig ein in seiner Bedeutung wachsender möglicher Finanzierungsbaustein für Unternehmen.

Mit entsprechender Expertise unterstützt SICNUM Unternehmen bei der Kapitalbeschaffung und der Ausgestaltung des optimal auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Finanzierungsmixes. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


Mobilität im Wandel. Neue Antriebe, neue Umweltauflagen, neue Mobilitätskonzepte. News September 2018

SICNUM-Newsletter September 2018 – Automobilhandel in der Krise

September 2018: Der Wandel im Bereich der Mobilität ist offenkundig. Neue Antriebe, neue Umweltauflagen und Mobilitätskonzepte, wie Carsharing, verändern den Markt. Die Krise spitzt sich immer weiter zu. Lesen Sie jetzt in unserem Newsletter, wie SICNUM mit umfangreich aufgebautem Know How erfolgreich bei der Krisenbewältigung unterstützen kann. Wir arbeiten mit erfahrenen Branchen-Experten, um die Unternehmen aus der Krise zu führen. Hier stellen wir Ihnen Herrn Michael Krohn vor, der als Interim Manager – spezialisiert auf den Bereich Automobilindustrie und Automobilhandel – für SICNUM tätig ist.

Der Neuentwurf des IDW S 6 ist soeben erschienen. Lesen Sie jetzt, wie Meik Mewes, SICNUM Geschäftsführer (Vorsitzender) die neuen Änderungen beurteilt. Diskutieren Sie mit! Teilen Sie uns Ihre Meinung unter vertrieb@sicnum.de mit. Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!


Mögliche Bedrohung durch Digitalisierung und Disruption

28. September 2018: Verdienen Sie Ihr Geld in 5 Jahren noch mit Ihrem aktuellen Geschäftsmodell oder schlagen Sie in Zukunft einen völlig neuen Weg ein? Viele Geschäftsmodelle, wie z.B. die klassischen Druckereien und der stationäre Autohandel, sind seit Jahren von den Auswirkungen der Digitalisierung bedroht und arbeiten an Lösungen und Strategien, um zukünftig weiterhin am Markt agieren zu können. Einige Unternehmen sind von den Geschäftsideen wie z.B. von „Uber“ – Ein Taxi-Unternehmen ohne eigene Fahrzeuge oder „Airbnb“ – Unterkunftsvermietung ohne eigene Zimmer – völlig überrascht worden und suchen jetzt nach Ideen und Strategien, wie sie weiterhin mit ihrem aktuellen Geschäftsmodell erfolgreich sein können. Einige wenige Unternehmen glauben, dass sie jetzt schon sehr gut für die Zukunft aufgestellt sind und das aktuelle Geschäftsmodell auch zukünftig nicht von der zerstörerischen Kraft der Digitalisierung betroffen sein wird. „NOKIA“ war sich im April 2011 sicher, dass die Produktion von Handys weiterhin ein sicheres Geschäft ist. „Apple“ hat ab November 2011 den Markt fundamental gewandelt und die Geschäftsgrundlage von „NOKIA“ zerstört. „KODAK“ war seit 1888 ein erfolgreiches Traditionsunternehmen im Bereich Fotografie. Fotografiert wird jetzt mehr als je zu vor, aber ohne „KODAK“. Die Digitalisierung hat eine unvorstellbar zerstörerische Kraft und kann nahezu jedes Geschäftsmodell bedrohen.

SICNUM unterstützt sie bei der Erstellung bzw. Neugestaltung Ihrer Unternehmensstrategie, um Ihre Zukunft zu sichern. Mehr Infos hierzu unter: Strategie


SICNUM klettert in Hamburg auf der Cap San Diego.

Sommer, Sonne, Sommerfest – SICNUM klettert bei schönstem Wetter

September 2018: Das SICNUM-Team kletterte bei schönstem Hamburger Wetter auf der Cap San Diego. Die Kollegen waren sehr mutig und zeigten, dass keine Höhe zu hoch und keine Hürde zu schwer war. Bis hoch in die Masten, über Seile hinweg ging es. Das hat Spaß gemacht!


Controlling – Planung als Mittel zur Unternehmenssteuerung

19. September 2018: Die Erstellung einer nachvollziehbaren und verlässlichen Planungsrechnung ist eine Herausforderung und stellt eine hohe Belastung für die gesamte Organisation im Unternehmen dar. Ursachen sind vor allem Inkonsistenzen, komplexe Abstimmungsprozesse zwischen den einzelnen Bereichen sowie ein hoher Detaillierungsgrad der zu planenden Informationen. Neben aussagefähigen Plan-Ist-Vergleichen bilden regelmäßige Forecasts die Basis für eine verlässliche kurz- und mittelfristige Unternehmenssteuerung. Vor allem mittelständische Unternehmen verfügen oft nicht über die notwendigen Ressourcen.

SICNUM unterstützt Unternehmen beim Aufbau verlässlicher Planungsrechnungen sowie der Implementierung geeigneter Instrumente zur kaufmännischen Steuerung. Mehr auch unter: Controlling


M&A – Unternehmensverkauf: Festpreis oder Flexibilität?

22. August 2018: Die entscheidende Größe eines erfolgreichen M&A-Deals ist die gemeinsame Kaufpreisfindung zwischen Verkäufer und Käufer. In der Regel geht dieser eine umfassende Unternehmensbewertung voraus, um so den „richtigen“ Kaufpreis zu definieren. Neben der Kaufpreishöhe ist die Ausgestaltung des Kaufpreises eine wesentliche Komponente.

In der Praxis haben sich zwei verschiedene Gestaltungen für die vertragliche Kaufpreisfestlegung herauskristallisiert, welche bei Unternehmenskaufverträgen im Bereich KMU zur Anwendung kommen. Jede Variante kann individuelle Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Bei der locked-box-Methode wird der Kaufpreis zu einem bestimmten Referenzstichtag ermittelt und ist fest. Das ist für den Verkäufer attraktiv, da sein Kaufpreisanspruch nicht dem Risiko einer eventuellen negativen, nachträglichen Anpassung unterliegt. Der Käufer trägt dabei ab dem Referenztag sämtliche Risiken des Kaufobjektes und dessen geschäftlicher Entwicklung (z.B. Liquiditätsentwicklung).

Liegen die Kaufpreisvorstellungen weit auseinander, findet häufig die Variante „fixer plus erfolgsabhängiger Kaufpreisteil (Earn-Out)“ Anwendung. Quasi als Kompromiss wird neben einem Festpreisanteil eine nachlaufende erfolgsabhängige Zahlung (Earn-Out-Klausel) vereinbart. Aus Verkäufersicht liegen in dieser Variante größere Risiken, da die variable Zahlung u.a. vom unternehmerischen Geschick des Käufers abhängt und im worst case entfallen kann. Feste Kaufpreisvereinbarungen bieten dem Verkäufer deutliche Vorteile, aus Käufersicht überwiegen die Vorteile variabler Regelungen. SICNUM begleitet den gesamten Transaktionsprozess von der ersten Planung bis zum Closing und unterstützt Sie bei der Wahl der richtigen Variante. Infos finden Sie auch hier: Mergers & Acquisitions


Neuer IDW S 6 – Darstellung Änderungen und Beurteilung durch SICNUM

August 2018: Am 08.08.2018 wurde vom IDW der neue S 6 veröffentlicht. Die Veränderungen sind im Vergleich zur letzten Anpassung in 2012 von geringem Umfang und dienen primär der Reduzierung des Umfangs, der Verbesserung der Lesbarkeit sowie der Erläuterung und Präzisierung von Inhalten. Während die Lesbarkeit u.E. gewonnen hat, wurde eine Reduzierung insgesamt nicht erreicht. Schließlich muss man den IDW S 6 und dessen Fragen- und Antwortkatalog doch als eine Einheit betrachten.

Die Präzisierungen erfolgten insbesondere zu folgenden Punkten:

a. Sanierungskonzepte für KMU’s: Diesem Thema wurde nun ein eigenes Kapitel mit der Aussage gewidmet, dass immer alle Kernbestandteile des IDW S 6, unabhängig von der Unternehmensgröße, bearbeitet werden müssen, wobei das Ausmaß der Tätigkeit und der Berichterstattung an die ggf. geringere Komplexität anzupassen ist.

b. Eigenkapitalausstattung: Zukünftig ist eine „angemessene EK-Ausstattung“ am Ende des Planungszeitraums erforderlich. Diese Definition präzisiert das IDW insofern, dass hierbei grundsätzlich auf das bilanzielle Eigenkapital abzustellen und eine branchenübliche oder zumindest eine EK-Ausstattung am unteren Ende der branchenüblichen Bandbreite nachzuweisen ist. In der jetzigen Neufassung wurde ggü. dem Entwurf allerdings aufgenommen und klargestellt, dass Rangrücktrittserklärungen als wirtschaftliche EK-Bestandteile ebenfalls berücksichtigt werden dürfen, sofern diese die Nachrangigkeitsvoraussetzungen gem. BGH-Rechtsprechung erfüllen. Andernfalls wäre in vielen Sanierungsfällen nach IDW nur noch eine Sanierung möglich gewesen, wenn Gläubiger anstatt der Rangrücktrittserklärung gleich einen Teilverzicht ausgesprochen hätten. Diese Forderung wäre sicherlich auf großen Widerstand bei den Kreditinstituten gestoßen und wäre u.E. auch durch keine Rechtsprechung abgedeckt gewesen.

c. Rendite: Das IDW fordert nun eine „angemessene Rendite“, die wiederum der branchenüblichen Rendite oder zumindest der Rendite am unteren Ende der branchenüblichen Bandbreite am Ende des Planungszeitraums zu entsprechen hat. Liegen keine Branchenwerte vor, so können auch andere Kennzahlen herangezogen werden.

d. Digitalisierung: Wurde im Entwurf das Thema Digitalisierung noch völlig ausgeklammert, so taucht es nun in der neuen Fassung an mehreren Stellen in Stichworten und recht allgemein gehalten auf. Zukünftig sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf das jeweilige Geschäftsmodel sowie den digitalen Reifegrad des Unternehmens zu beurteilen und es ist eine digitale Strategie zu entwickeln (sofern für das Unternehmen von Relevanz).

e. Managementbeurteilung: Der Gutachter hat darzustellen, ob die gesetzlichen Vertreter über den Willen, die Fähigkeiten und die Möglichkeiten verfügen, die erforderlichen und im Konzept aufgeführten Maßnahmen umzusetzen und ob für die Umsetzung externe Fachleute (z.B. CRO) erforderlich sind. Das IDW hat u.E. versäumt aufzunehmen, dass durch den Gutachter ein Management-Audit zu erfolgen hat, und zu beschreiben, welche Mindeststandards hierbei erfüllt werden müssen. Ohne eine Bewertung der Führungs- und Managementkompetenzen durch den neutralen Gutachter kann aber der Sanierungserfolg u.E. nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bewertet werden! Des Weiteren wurde versäumt aufzunehmen, dass der Gutachter in der Schlussbemerkung explizit auf die Ergebnisse und die sich daraus ergebenden Erfordernisse hinzuweisen hat. Mehr auch unter: Restrukturierung - Sanierung


Reverse Factoring – Finanzierungsmöglichkeit im Mittelstand

11. August 2018: Das Reverse Factoring stellt für Unternehmen eine interessante Möglichkeit der Vorfinanzierung des Einkaufs bzw. des Warenlagers dar. Den Anstoß dafür gibt der Käufer / Abnehmer der Lieferungen und Leistungen (nicht wie beim Factoring der Lieferant / Gläubiger).

Dazu schließt der Abnehmer mit dem Factor einen Vertrag, in dem sich der Factor zu Ankauf und Vorfinanzierung der entstehenden Forderungen des Lieferanten / Leistenden gegen den Abnehmer verpflichtet. Ergänzend schließt der Factor mit dem Lieferanten / Leistenden einen Factoringvertrag über den Ankauf der Lieferanten-Forderungen gegen den Abnehmer.

Nach Warenlieferung / Leistung und Rechnungserhalt bestätigt der Abnehmer dem Factor die Richtigkeit der Rechnung und erteilt an ihn eine Auszahlungsbestätigung. In der Folge zahlt der Factor sofort an den Lieferanten mit Skontoabzug. Der Abnehmer zahlt dann zum vereinbarten Fälligkeitstermin (am Ende des Zahlungsziels) den vollen Rechnungsbetrag an den Factor. Das Skonto verbleibt beim Factor. Je nach Vertragsgestaltung fällt zusätzlich oder alternativ zum Skonto ein Zins an den Factor an.

Das Reverse Factoring wird sowohl für Einzelrechnungen als auch für große Rahmen-vereinbarungen praktiziert. Im Vergleich zum normalen Factoring kommt es dabei vorrangig auf die Bonität des Abnehmers an. Der Abnehmer hat damit den Vorteil des längeren Zahlungsziels, während der Lieferant / Leistende sein Geld sofort bekommt. Damit wird die Beziehung zwischen Abnehmer und Lieferant / Leistendem gestärkt. Der Abnehmer hat eine größere Unabhängigkeit von Banken (Lieferanten- statt Bankverbindlichkeiten) und der Lieferant / Leistende entlastet seine Bilanz durch den Forderungsverkauf.

Nutzen Sie die Vorteile von Reverse Factoring. Gern ist SICNUM Ihnen bei der Implementierung behilflich. Sprechen Sie uns einfach an. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


Kapitalbeschaffung – Working Capital Management weiterhin (zu) wenig im Fokus

07. August 2018: Aktuelle Erhebungen zeigen, dass die in den Unternehmen verantwortlichen CFOs die Optimierung der Kapitalbindung im Working Capital unverändert vergleichsweise wenig im Blick haben. Ein wesentlicher Grund hierfür wird in den aktuell weiterhin sehr günstigen Finanzierungsmöglichkeiten gesehen. Das, was für die großen Unternehmen gilt, lässt sich auch im Mittelstand erkennen. Auch hier zeigen umfassende Untersuchungen, dass das Nettoumlaufvermögen weiterhin steigt und die Innenfinanzierung der Unternehmen deutliche Optimierungspotenziale bietet.

SICNUM hilft Unternehmen branchenübergreifend bei der Analyse und der Optimierung der Finanzierungsstruktur. Dazu zählt die gemeinsame Verbesserung des Working Capital Managements (z.B. durch Einführung von Factoring) gleichermaßen wie die Unterstützung bei der externen Kapitalbeschaffung z.B. über Kreditinstitute. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


Effizienz – Digitalisierungsstrategie erfolgreich umsetzen

27. Juli 2018: Die Digitalisierung ist – und das wird oft missverstanden - kein technischer Prozess, keine Kostenoptimierung von Prozessen, Algorithmen, Maschinen usw. Sie ist ein Kulturwandel im Unternehmen, der durch Technik ermöglicht und unterstützt wird und den Kunden über alle Unternehmensbereiche hinweg radikal in den Fokus stellt.

Damit dieser Kulturwandel gelingt, in das Geschäftsmodell und die bereichsübergreifenden Prozesse integriert und nachhaltig durch die Mitarbeiter getragen wird, müssen diese bzw. alle Führungskräfte zwingend frühzeitig in den Entwicklungsprozess einbezogen werden. Ein gemeinsam erarbeitetes Ergebnis hat eine viel höhere Akzeptanz, als eine durch die Geschäftsführung vorgegebene Strategie. Bei der Umsetzung von Digitalisierungsstrategien entstehen immer stärkere Vernetzungen zwischen Externen (u.a. Kunden + Lieferanten) sowie zwischen allen operativen und unterstützenden Unternehmensbereichen entlang der Wertschöpfungskette. Beispielhaft seien hier Ansätze in den Unternehmensbereichen genannt. Vertrieb: App-gestütztes Cross Selling via click + collect, Webshop, youtube-Auftritt / Konstruktion: Zeichnungsaustausch und Freigabeprozeduren / Materialwirtschaft: App-gestützte Lagerbestandsabfragen durch den Kunden / Fertigung: direktes Auftragstracking durch den Kunden. Diese kunden-, nicht prozessorientierten Mehrwerte werden immer wichtiger, um die Marktposition halten oder ausbauen zu können.

SICNUM unterstützt Sie gern bei der Erarbeitung, Kommunikation, Umsetzung und Durchsetzung Ihrer Digitalisierungsstrategie, um Ihr Unternehmen für alle Kunden, Lieferanten, Finanzierungspartner usw. attraktiver zu machen. Intern gewinnen Sie eine höhere Transparenz, eine verbesserte Effizienz und eine steigende Mitarbeiter-Motivation, extern einen verbesserten Außenauftritt in Differenzierung zu Ihren Wettbewerbern. Infos finden Sie auch hier: Effizienz


Manager in der Insolvenzverschleppung – denn sie wissen nicht, was sie tun

20. Juli 2018: In der täglichen SICNUM-Arbeit müssen wir immer wieder feststellen, dass Manager überwiegend ein völlig falsches Rechtsverständnis bzgl. der Ermittlung einer Zahlungsunfähigkeit und damit natürlich auch eine falsche Einschätzung der tatsächlichen Unternehmenslage sowie der rechtlichen Konsequenzen haben. Im Ergebnis hat dies gravierende Auswirkungen. Zunächst wird hierdurch die tatsächliche Unternehmenssituation falsch eingeschätzt und noch bestehende Handlungsspielräume im Rahmen einer außergerichtlichen Sanierung nicht genutzt. In der nächsten Konsequenz werden Insolvenzanträge deutlich zu spät gestellt, wodurch dann die Handlungsoptionen im Rahmen der Insolvenz nur noch sehr eingeschränkt vorhanden sind, mit den negativen Auswirkungen für alle am Verfahren Beteiligten. Dass dies selbst bei gestandenen Geschäftsführern der Regelfall ist, erstaunt einen als Berater immer wieder, zumal es zuletzt mit Schlecker u.a. diverse prominente und medienwirksame Fälle zu dieser Problematik gab. Man könnte meinen, dass eine bessere Aufklärung oder zumindest Sensibilisierung gegeben sein müsste.

Eine Umfrage des DIAI zusammen mit dem Haftpflichtversicherer VOV ergab aber, dass 95% der Unternehmensentscheider die persönlichen Konsequenzen einer Insolvenzverschleppung nicht bewusst sind. Insbesondere das Risiko auch der persönlichen Haftung ist vielen nach wie vor nicht bewusst. Dies passt auch zur Praxiserfahrung, dass ein Sanierungsprozess zum überwiegenden Anteil von den externen Kapitalgebern initiiert wird und nicht vom Management selbst.

Fazit: Unverändert muss die Krisensituation durch Externe erkannt und durch diese auch der Sanierungsprozess initiiert werden. Ansonsten besteht die Gefahr einer Insolvenzverschleppung und das Verwirken der Chance, außergerichtlich oder über eine gesteuerte Insolvenz, das Unternehmen zu sanieren. Denn die Manager wissen immer noch viel zu oft nicht was sie in der Krise tun.

SICNUM berät Manager gerne bei der Prüfung von Insolvenztatbeständen und bei der Krisenabwehr, sowohl außergerichtlich als auch über ein gesteuertes Insolvenzverfahren. Infos finden Sie auch hier: ESUG – Insolvenz


Strategie – Kennen Sie Ihre Kunden und deren Wünsche?

13. Juli 2018: Die Digitalisierung stellt die Bedürfnisse Ihrer Kunden wieder an die richtige Stelle, nämlich in den Mittelpunkt der strategischen Ausrichtung von Unternehmen. Viele Start-Ups, aber auch traditionelle Unternehmen, haben dies erkannt und ihre Digital-Strategie dahin gehend ausgerichtet, ihre Marktposition zu festigen, um auch künftig erfolgreich am Markt tätig sein zu können. Warten Sie in Ihrem Unternehmen noch, bis der „Hype“ der Digitalisierung endlich vorbei ist, oder haben Sie erkannt, dass dies eine nachhaltige Entwicklung ist und sich viele Geschäftsmodelle grundlegend verändern? Gestalten Sie aktiv Ihre Zukunft und nutzen Sie die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen, Ihr Profil zu schärfen, sich im Wettbewerb zu differenzieren und Ihren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten.

SICNUM unterstützt Sie gerne bei der Analyse Ihrer aktuellen Marktposition und bei der Erarbeitung und Kommunikation einer erfolgreichen zukunftsorientierten Unternehmensstrategie, bei der die unbedingte Erfüllung der Kundenbedürfnisse im Mittelpunkt steht. Mehr Infos hierzu unter: Strategie


Distressed M&A – Wesentliche Erfolgsfaktoren

07. Juli 2018: Im Vergleich zu einem klassischen M&A-Prozess stehen bei einer geplanten „Distressed M&A-Transaktion“ der Faktor Zeitdruck und insolvenzrechtliche Aspekte im Vordergrund. Distressed M&A-Prozesse resultieren meist aus einer Krisensituation, die aufgrund einer Liquiditätskrise oder sonstigen Problematiken unter zeitlichem Druck und Mitsprache von weiteren Stakeholdern eingeleitet werden müssen. 

Häufige Krisenursachen sind:

  • Verlust von Marktanteilen
  • Sinkende Auftragseingänge und Umsätze
  • Kostendruck und sinkende Margen
  • Liquiditätsengpässe
  • Vertrauensverlust bei Stakeholdern 

     

    Da die auslösenden Ursachen meist sehr unterschiedlich sind, gibt es kein einheitliches Konzept für eine erfolgreiche Transaktion. Folgende Faktoren können den Transaktionserfolg positiv beeinflussen:

  • Schaffung von Transparenz über die „echten“ Krisenursachen
  • Einleitung erster Restrukturierungsmaßnahmen (quantifizierbare Effekte für einen „Turnaround“)
  • Erstellung eines Unternehmenskonzeptes (integrierte Ergebnis-, Finanz- und Bilanzplanung)
  • Durchführung eines strukturierten M&A-Prozess
  • Professionelles Projekt- und Stakeholdermanagement 

     

    In Abhängigkeit der jeweiligen Krisenursachen ist eine individuelle Strategie und ein individuelles Unternehmenskonzept notwendig, um hierüber auch geeignete Maßnahmen für eine umgehende Restrukturierung abzuleiten. Die Erfolgsaussichten einer zeitnahen Lösung können durch umfassende, die Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit verbessernde Maßnahmen wesentlich erhöht werden. SICNUM begleitet nicht nur den M&A-Prozess als solches, sondern entwickelt für Sie ein individuelles Gesamtkonzept und unterstützt Sie bei der gesamten Prozess-Umsetzung. Infos finden Sie auch hier: Mergers & Acquisitions 


SICNUM auch in 2018 wieder dabei – HSH-Run in Hamburg

05 Juli 2018: Auch in diesem Jahr lief das SICNUM-Team Hamburg beim HSH-Nordbank Run in der Hafen-City mit. Das schlechte „norddeutsche“ Wetter hat der Stimmung nichts anhaben können. SICNUM lief höchst motiviert mit rund 24.000 weiteren Teilnehmern für den guten Zweck der Veranstaltung. Der Hamburger Abendblatt-Verein „Kinder helfen Kindern“ unterstützt mit dem Lauf die Aktion „Kids in die Clubs“ und ermöglicht so Hamburger Kindern und Jugendlichen die Teilnahme im Sportverein. Wir freuen uns schon auf 2019!


Kapitalbeschaffung – Krisenfeste Unternehmensfinanzierung

25. Juni 2018: Die Stimmen mehren sich, dass es in Deutschland bald vorbei sein könnte mit der seit Jahren andauernden Hochkonjunkturphase. Gerade hat das Ifo-Institut seine Wachstumsprognose für Deutschland nach unten revidiert. „Am deutschen Konjunkturhimmel brauen sich derzeit kräftige Gewitterwolken zusammen“, verkündete Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Vor wenigen Tagen hatte bereits das DIW vor einer Abschwächung der konjunkturellen Entwicklung gewarnt. Mittelständischen Unternehmen ist es daher jetzt anzuraten, ihre Unternehmensfinanzierung einem Stresstest zu unterziehen. Heißt: Was wäre, wenn mein Cash-Flow sich deutlich reduziert oder gar temporär einbricht? Ist mein Unternehmen dann noch tilgungsfähig? Und wie finanziere ich meinen saisonalen Vorratsaufbau? Bekomme ich dann noch die Saison-Linie meiner Hausbank? Viele werden noch die letzte Wirtschafts- und Finanzkrise in Erinnerung haben. Daher ist es jetzt geboten, die Tilgungsprofile zu prüfen und ggf. im Rahmen einer Umfinanzierung zu glätten. Kündigungsrechte, Laufzeiten und gestellte Sicherheiten sind weitere Aspekte. Aktuell sind die Voraussetzungen noch günstig, seine Finanzierung neu und ggf. breiter aufzustellen. Ist die Krise da, gibt es meist keine Gestaltungsspielräume mehr.

SICNUM hilft Unternehmen bei der Finanzierungsstrukturierung. Und mit einem maßgeschneiderten Finanzierungskonzept machen wir Ihr Unternehmen krisenfest. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


„Wie sichern wir unseren Wohlstand? Wo stehen wir 2030?“ – SICNUM Network Abend

19. Juni 2018: SICNUM lud seine Network-Mitglieder zu einer Vortragsveranstaltung mit dem sehr aktuellen Thema: „Wie sichern wir unseren Wohlstand? Unser Wohlstand, unser Sozialstaat und unsere Wachstumsökonomie. Wo stehen wir 2030?“ ein. Herr Dr. Danner, persönlicher Referent des Vorstandes der Techniker Krankenkasse und stellvertretender Direktor in der Europavertretung der dt. Sozialversicherung in Brüssel, stellte diese komplexe Thematik höchst interessant dar. Unser Referent zeigte auf, dass die Schulden- und Eurokrise noch nicht gelöst ist. Im Euroraum steigen die Verbindlichkeiten minütlich und überall, außer bei uns. Zugleich soll mehr „vergemeinschaftet“ werden, was für uns neue Lasten bedeutet. Unsere Zeit ist geprägt von Diskussionen über die EU, den Zerfall der Volksparteien. Der Vortrag machte deutlich, wo wir derzeit stehen und welche Ziele prioritär sind. Unser Wohlstand, unser Sozialstaat und unsere Wachstumsökonomie stehen dabei im Mittelpunkt. Welche Entwicklungen sind möglich, welche Auswirkungen können sie auf uns und unseren Wohlstand haben? Dr. Danner zog die interessierten Zuhörer in seinen Vortrag mit ein und gab viele neue Impulse.

SICNUM freut sich auf weitere gemeinsame Veranstaltungen im SICNUM-Network-Kreis! Vergangene Themen finden Sie hier.


Planung und Monitoring im Projektgeschäft – Ein Buch mit 7 Siegeln?

12. Juni 2018: Der Planung und dem laufenden Monitoring von Einzelprojekten kommt im Projektgeschäft eine besondere Bedeutung zu. Nicht selten sind Projekte (z.B. in der Baubranche oder im Maschinen-/Anlagenbau) durch einen großen finanziellen Stellenwert und eine längerfristige Bearbeitung (Monate, Jahre) für das ausführende Unternehmen gekennzeichnet. Die korrekte Abbildung des Auftragsbestands, die transparente Planung der verbindlichen Restleistung und entsprechende Gewährleistung ausreichender Kapazitäten und Ressourcen sind für die Unternehmenssteuerung unerlässlich.

SICNUM verfügt über ein Planungs- und Steuerungs-Tool, das auf Einzelprojektebene auf monatlicher Basis alle relevanten Aspekte berücksichtigt (u.a. variable Personal-, Material- und Fremdleistungskosten, Bestandsermittlung unfertige Erzeugnisse, verlustfreie Bewertung, Aval- und Anzahlungsplanung, Schlussrechnungen usw.). Mittels einer detaillierten Projektplanung werden die Projekte präzise auf der Zeitschiene geplant, um so der Unternehmensführung alle relevanten Informationen im Hinblick auf den Vorfinanzierungsbedarf, Abschlagsrechnungen und dem Projektfortschritt jederzeit aufzeigen zu können. Der jeweilige Leistungsfortschritt wird mitlaufend im Rahmen einer verlustfreien Bewertung kritisch geprüft, so dass der jeweilige Leistungsstand abgebildet wird. Abweichungen zur Planung können so frühzeitig erkannt werden. Höhere Datenqualität und Transparenz für den ausführenden Projektleiter, Controller und der Unternehmensführung führt zu schnelleren und besseren Entscheidungen und damit zu einer Optimierung der Deckungsbeiträge.

SICNUM unterstützt Sie bei dem Aufbau Ihrer Projektplanung und der mitlaufenden Kalkulation aller Einzelprojekte. So bleibt die Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung im Focus und Abweichungen können frühzeitig erkannt werden. Sprechen Sie uns an, um mehr Informationen zu erhalten! Mehr auch unter: Controlling


Kapitalbeschaffung – Liquiditätsverbesserung durch Verkauf einzelner Forderungen als Alternative zum klassischen Factoring

07. Juni 2018: Der Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verschafft Unternehmen unmittelbar Liquidität, noch bevor das ursprünglich vereinbarte Zahlungsziel abläuft. In diesem Zuge verbessern sich auch die Eigenkapitalquote und die Bonität. Arbeitserleichterungen können darüber hinaus erzielt werden. Das klassische Factoring sieht jedoch umfangreiche Rahmenverträge, einen relativ langen Prüfungsprozess, Kreditversicherungen, verschiedene Gebühren und oft die Andienungspflicht sämtlicher Forderungen oder Konzentrationsklauseln vor. SICNUM zeigt Ihnen, wie Sie auch einzelne Forderungen ohne viel Aufwand verkaufen können. Zur Risikoanalyse wird dabei der Zahlungsverkehr mit Ihren Kunden automatisiert ausgewertet. Die jeweilige Forderung kann dann online verkauft werden. Das hilft insbesondere dann, wenn Mittelbedarfe nur kurzfristig auftreten. Die Kosten sind dann überschaubar, z. B. eine geringe Registrierungs- und Posting-Gebühr.

SICNUM ist Ihnen gern bei der Optimierung Ihrer Liquidität behilflich. Kontaktieren Sie uns. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


SICNUM News Mai 2018 – 20 Jahre SICNUM

SICNUM-Newsletter Mai 2018 – 20 JAHRE SICNUM

Mai 2018: SICNUM feiert sein 20jähriges Geschäftsbestehen! Trotz immer größerer Herausforderungen, denen wir uns tagtäglich stellen, können wir mit Freude sagen, dass wir jede in den letzten 20 Jahren bestens gemeistert haben. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in unseren Werdegang. Zu diesem Anlass möchten wir Sie auch einladen, sich unsere aktuell gestaltete Website in modernem Design anzusehen! Wie im letzten Newsletter angekündigt setzen wir unsere Serie M.O.V.E.® – Maßnahmenumsetzung zur Optimierung von Vertrieb und Effizienz – mit einem Beitrag über Grundlagen und Umsetzung vertrieblicher Maßnahmen fort. Auch informieren wir Sie über den neuen Erlass des BMF zur steuerlichen Handhabung von Sanierungsgewinnen sowie die Digitale Finanz-Berichterstattung zwischen Kreditinstituten und Firmenkunden. Über Anregungen und Diskussionen unter vertrieb(at)sicnum.de freuen wir uns immer sehr! Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!


Strategie – Kennen Sie Ihren Wettbewerber?

28. Mai 2018: Viele Unternehmen wissen, wer ihre klassischen und langjährig gewachsenen Wettbewerber sind und welche neuen Wettbewerber am Markt eingetreten sind. Einige Unternehmen beschäftigen sich regelmäßig mit den Zahlen, Daten und Fakten ihrer als wesentlich erscheinenden Konkurrenten. Aber nur wenige Unternehmen kennen ihre klare und erfolgreiche Wettbewerbspositionierung, analysieren die wachsenden Kundenbedürfnisse und passen regelmäßig ihre Produktpalette und ihre Serviceleistungen an. Sehr viele Unternehmen unterschätzen die Mitbewerber, die z.B. im Zuge der Digitalisierung bereits auf die Überholspur gewechselt haben und ihnen, häufig für sie überraschend, ihre Marktposition streitig machen.

SICNUM unterstützt Sie gern bei der Analyse Ihrer aktuellen Wettbewerberpositionierung und bei der Erarbeitung und Kommunikation einer erfolgreichen zukunftsorientierten Unternehmensstrategie. Mehr Infos hierzu unter: Strategie


Kapitalbeschaffung – Neue digitale Gründerplattform des BMWI

25. Mai 2018: Das BMWI hat im April eine Gründerplattform online gestellt. Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer in der entscheidenden Phase der Gründungsvorbereitung zu unterstützen, u.a. bei der Ideenentwicklung, der Businessplanerstellung und bei der Kapitalbeschaffung. SICNUM hat das Angebot getestet. Die Website ist eine erste gute Hilfe bei kleineren Gründungsvorhaben und für werdende Unternehmer mit geringem Erfahrungshintergrund. Mit sympathischer Ansprache liefert die Website grundlegende Tipps von der Ideenentwicklung bis zur Finanzierung. Für komplexere Gründungsvorhaben mit relevantem Kapitalbedarf reicht das Angebot nicht. Einen kritischen Blick auf den Gründungsplan im Sinne einer Plausibilisierung kann die Website nicht leisten. Fehler bleiben so unentdeckt. Eine erfolgreiche Kapitalbeschaffung für das Vorhaben rückt in weite Ferne.

SICNUM hilft Unternehmen und auch Gründern bei der Kapitalbeschaffung. Wir erstellen oder plausibilisieren Businesspläne. Und mit einem maßgeschneiderten Finanzierungskonzept unterstützen wir die Gespräche mit geeigneten Kapitalgebern. Mehr zur Unternehmensfinanzierung finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


Effizienz – Was sind die Grundlagen eines erfolgreichen Vertriebs?

17. Mai 2018: Fast alle mittelständischen Unternehmen bedienen u.a. auch Großkunden. Gerade deren Verhandlungsstärke ist oft stark ausgeprägt und erfordert vom Lieferanten bzw. Anbieter eine gute Vorbereitung hinsichtlich seiner Ziele und der entsprechenden Verhandlungstaktik. Aber auch weitere Punkte sollten einfließen. So ist es wichtig, sich auf mögliche Alternativen in Ihren Verhandlungen vorzubereiten. Dazu müssen Sie den Verhandlungswert kennen, um sich über die Gesamtauswirkungen eines möglichen Abschlusses im Klaren zu sein. Natürlich müssen auch die Ziele und Anforderungen des Gegenübers berücksichtigt werden, um ihn von den Vorteilen einer Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen überzeugen zu können. Hierzu sollte man möglichst auch Informationen zur Person Ihres Gesprächspartners einbeziehen, z.B. aus vorherigen Verhandlungen. In der Verhandlung selbst ist es ratsam, die schwierigsten und entscheidenden Themen zuerst zu behandeln, damit anschließend weniger relevante Punkte als Verhandlungsmasse verbleiben.

SICNUM unterstützt Sie gern bei der Erarbeitung dieser und weiterführender Verhandlungsgrundlagen, sensibilisiert Ihre Mitarbeiter und macht Sie damit fit für erfolgreiche Vertriebsabschlüsse. Infos finden Sie auch hier: Effizienz


Controlling – Big Data bändigen!

26. April 2018: Der Einsatz einer Standard-Controlling Software (SCS) ist immer häufiger fester Bestandteil eines effektiven Controlling-Systems. Das betrifft sowohl operative als auch strategische Controlling-Aufgaben. Eine SCS verarbeitet u.a. vergangenheitsorientierte FiBu- und Warenwirtschaftsdaten, verdichtet diese nach verschiedensten Bedarfen und liefert so Transparenz über die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als Impuls zur Unternehmenssteuerung und Ableitung von Maßnahmen. Bereits heute verfügen Unternehmen über große Datenmengen aus den unterschiedlichsten Bereichen (Finanz- und Lohnbuchhaltung, Einkauf und Logistik, Marketing und Vertrieb etc.) sowie aus historisch gewachsenen Eigenentwicklungen (oft Excel-basiert). Die Herausforderung liegt in der zielgerichteten Verdichtung der Daten, um so steuerungsrelevante Informationen zu erhalten. Dieser manuelle Prozess ist nicht nur langwierig, sondern auch sehr fehleranfällig. Im Rahmen des Einsatzes einer SCS können alle relevanten Systeme über eine zentrale Schnittstelle angebunden werden, so dass Daten automatisiert importiert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen anschließend der Überprüfung und ggf. Anpassung der integrierten Planungsrechnung, die im Rahmen von Simulationen schnell Auswirkungen unterschiedlicher Szenarien betrachten kann.

SICNUM unterstützt Sie bei der Bedarfsanalyse und Auswahl der für Sie optimalen Lösung. Gemeinsam entwickeln wir ein Lösungskonzept und begleiten die Implementierungsphase. Mehr auch unter: Controlling


Kapitalbeschaffung – Digitaler Wandel mit Förderungen für kleine und mittlere Unternehmen

20. April 2018: Öffentliche Förderungen können helfen, den Eigenanteil bei der Finanzierung von Digitalisierungsprojekten kleiner und mittlerer Unternehmen zu erhöhen. So lassen sich mit Unterstützung erhebliche Potenziale auf allen Stufen der Wertschöpfungskette digital erschließen. Dies bedeutet die Integration des digitalen Wandels in der Unternehmensorganisation auf allen Ebenen mit ausreichenden finanziellen Mitteln. Um den Eigenanteil bei der Finanzierung des Digitalisierungsvorhabens zu erhöhen, kommen verschiedene öffentliche Fördermöglichkeiten in Betracht. Förderfähig durch den Bund sind beispielsweise mit der Digitalisierung zusammen-hängende Beratungsleistungen (für Geschäftsprozesse, Markterschließung, verbesserte IT-Sicherheit). Auch die Länder unterstützen die Digitalisierung im Rahmen diverser Förderprogramme (insb. bei Vertrieb und Produktion). SICNUM unterstützt Sie gern bei der Erschließung der für Sie passenden Fördermöglichkeit in Verbindung mit dem richtigen Finanzierungskonzept. Mehr finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


Effizienz – Verbesserung der internen Kommunikation in Unternehmen im Zuge der Digitalisierung

11. April 2018: Im normalen Geschäftsalltag wird für die interne Kommunikation mit Mitarbeitern und Kollegen sowie für die externe Kommunikation mit Kunden die langbewährte und standardisierte E-Mail genutzt. In der externen Kommunikation ist dieses Medium zeitnah auch nicht ersetzbar, da sich zeigt, dass noch nicht alle Unternehmen die modernen Möglichkeiten der Kommunikation nutzen wollen oder können. Im Gegensatz dazu steht die Nutzung der internen, vor allem projektbezogenen Kommunikation. Dort besteht häufig die Chance zur effizienteren Gestaltung interner Kommunikationsprozesse mit Hilfe einfacher Apps (z.B. WhatsApp Business, Trello, Doodle, …) und weiteren Methoden, die für alle am Projektprozess Beteiligten einfach zu handhaben sind.

SICNUM unterstützt Sie bei der Erarbeitung eines Konzepts zur Verbesserung Ihrer internen Kommunikation, um so die Abläufe in Ihrem Unternehmen effizienter zu gestalten. Infos finden Sie auch hier: Effizienz


M&A – Steigendes Alter der Betriebsinhaber bedroht den Mittelstand

06. April 2018: Mittelstandsunternehmen bilden seit Jahren „das Rückgrat“ der deutschen Konjunktur. Aber in der demographischen Entwicklung liegt ein hohes Risiko – es fehlt an geeigneten Nachfolgern. Aktuelle Studien der KfW und des Statistischen Bundesamtes belegen, dass das Durchschnittsalter der Betriebsinhaber stetig steigt. Der Anteil von über 55-jährigen Inhabern liegt bei rd. 45%, der Anteil der über 65-Jährigen liegt zwischen 6% und 8%. Lt. einer aktuellen Studie der KfW aus 2018 muss bei rd. 236.000 Unternehmen bis zum Jahr 2019 der Generationswechsel erfolgen, bis 2022 wollen noch einmal 275.000 Inhaber eine Nachfolgeregelung realisieren.

Die Frage der Betriebsnachfolge ist essentiell und wird sich mittelfristig zu einem existenziellen Problem entwickeln. Bei unklarer Nachfolge werden Investitionen oft ausgesetzt, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes gefährdet wird. Eine geklärte Nachfolge kann hingegen positive Anreize liefern. Laut DIHK erschweren aber auch pragmatische Gründe eine Nachfolge bzw. einen M&A-Prozess - deutlich überhöhte Kaufpreisforderungen, Fehleinschätzung des zeitlichen und fachlichen Aufwands sowie fehlende M&A-Kompetenz und Verzicht auf externe Beratung. Dabei ist die Nachfolgethematik mittlerweile auch bei Finanzierungspartnern ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Vergabe von Krediten geworden. Unternehmensinhaber sollten sich daher frühzeitig um ihre Nachfolge kümmern und mögliche Kandidaten (familienintern oder externe) intensiv betreuen, um diesen die Chancen zu verdeutlichen und einen fließenden Übergang zu schaffen. SICNUM entwickelt für Sie ein individuelles Nachfolgekonzept, unterstützt Sie bei der Kandidatenauswahl und begleitet den gesamten M&A-Prozess. Infos finden Sie auch hier: Mergers & Acquisitions


FINTECHS – Die Ersten streichen die Segel

04. April 2018: Fintechs haben in den letzten Jahren den Finanzsektor kräftig in Bewegung gebracht. Viele dieser Neugründungen bieten Finanzierungen für Unternehmen an und stehen so im Wettbewerb mit den etablierten Kapitalgebern. Für KMU mit Kapitalbedarf ist das Auftreten dieser neuen Finanzierungsanbieter eine chancenreiche Entwicklung. Die ersten prominenten Fintechs verlassen nun aber wieder den Markt. Im Februar stellte Fintura den Betrieb ein. Aktuell mehren sich die Berichte, dass auch Innolend den Geschäftsbetrieb aufgeben musste. Innolend hatte sich bis zuletzt auf eine dem Factoring ähnliche Finanzierungslösung spezialisiert. Für die Kunden von Innolend kann dies keine gute Nachricht sein, müssen sie nun unter Umständen ihre Finanzierung neu aufstellen.

SICNUM unterstützt Unternehmen bei der Kapitalbeschaffung und behält die wichtigsten Entwicklungen für mittelständische Unternehmen im Blick. SICNUM wägt die Chancen und Risiken der einzelnen Technologien und Kapitalgeber ab, um mit seinen Mandanten zusammen eine optimale Lösung zur Deckung des Kapitalbedarfes zu finden. Mehr dazu unter: Kapitalbeschaffung


Kreditentscheidungen in der Zukunft – Umstellung auf den Digitalen Finanzbericht (DiFin)

23. März 2018: Unternehmer kennen aus der Offenlegung im Bundesanzeiger und der Steuererklärung mit der E-Bilanz bereits die Anforderungen zur Einreichung digitaler Unterlagen bei den entsprechenden Institutionen. Nach einer Testphase ist nun ab April auch die Einreichung von Unterlagen bei Kreditinstituten in digitaler Form, d.h. im XBRL-Format (Extensible Business Reporting Language), möglich und gefragt. Die spezifischen Anforderungen an den Jahresabschluss zur Bonitätsbeurteilung wurden in die aktuelle Taxonomie übernommen. An der seit Mitte des letzten Jahres durchgeführten Pilotphase haben die großen Geschäftsbanken sowie eine Reihe von Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken teilgenommen, diese nehmen bereits jetzt Abschlüsse in digitaler Form an. Kreditinstitute versprechen sich durch die Umstellung auf die digitale Einreichung erhebliche Zeit- und Kostenersparnis bei der Kreditentscheidung. Informationen, die bisher nicht in digitaler Form eingereicht wurden und manuell aufbereitet werden mussten, werden künftig durch die Analyse-Systeme der Institute direkt und ohne weiteren Eingriff verarbeitet werden können. Die Digitalisierung im Bereich der Kreditentscheidungen und -begleitung wird in der nahen Zukunft noch weiter deutlich voranschreiten. Sicher ist davon auszugehen, dass die Entwicklung sich nicht auf die Einreichung vergangenheitsbezogener Daten beschränken wird. SICNUM wird zur weiteren Entwicklung berichten, sprechen Sie uns gern bei Fragen an. Mehr auch unter: Restrukturierung – Sanierung


Digitalisierung im Controlling – Ungeahnte Möglichkeiten

15. März 2018: Beim Buzzword „Digitalisierung“ in Zusammenhang mit Unternehmen wird zuerst an die Fertigungshalle gedacht. Roboter, die über RFID das zu bearbeitende Werkstück automatisch erkennen, Maschinen, die selbsttätig Nachschub bestellen. Oder aber an umfangreiche Möglichkeiten, im Rahmen des Marketings die Bedürfnisse der Kunden zu analysieren und sie über neue Kommunikationswege an sich zu binden. Aber auch in der Zahlenwelt des Controlling -ohnehin schon immer ein Bereich, bei dem die digitale Verarbeitung integraler Bestandteil ist - ergeben sich neue Wege. Auf den Punkt gebracht: Auch im digitalisierten Controlling werden Aufgaben automatisiert, mehr (interne/externe) Daten zur Analyse herangezogen … und es wird alles viel schneller gehen. Das Berufsbild des Controllers wird sich dabei umfassend wandeln, denn er wird beispielsweise keine mehr Zeit damit verbringen, aufwändig eine Planung selbst zu erstellen, sondern diese lediglich validieren und interpretieren. Die Planung selbst wird automatisiert erzeugt werden, untermauert von unternehmensinternen Daten des Accountings, dem Vertrieb und der Produktion. Zusätzlich fließen algorithmisch errechnete Faktoren des wirtschaftlichen Umfeldes (Marktpreise, Währungskurse, gesetzliche Änderungen, Bedarfsentwicklungen etc.) automatisch mit ein. Simulationen mit abweichenden Prämissen werden ohne großen zeitlichen Aufwand den Entscheidern vorgelegt und zur Beurteilung herangezogen werden können. Dasselbe gilt für das Reporting. Mit zunehmender Digitalisierung eröffnen sich der Unternehmenssteuerung vielfältige neue Möglichkeiten. Mehr auch unter: Controlling


Präventives Sanierungsverfahren – aktueller Stand

12. März 2018: Vor über einem Jahr wurde der Richtlinienentwurf der Europäischen Kommission zum präventiven Sanierungsverfahren veröffentlicht und ein straffer Zeitplan zur Umsetzung skizziert. Zwischenzeitlich ist es etwas ruhiger geworden und nach aktueller Einschätzung geht SICNUM von einer Verabschiedung der Richtlinie in 2018/2019 und von einer Umsetzung in Deutschland in 2019/2020 aus. Insgesamt wird von der Sanierungsszene die Einführung eines solchen Verfahrens begrüßt, allerdings befürchten insbesondere Kreditinstitute eine überdurchschnittliche Belastung ihrer Häuser und stehen dem neuen Verfahren noch sehr kritisch gegenüber. Da der Kernaspekt in der Vermeidung eines regulären Insolvenzverfahrens bei einem im Kern gesunden Unternehmen liegt, profitieren u.E. alle Beteiligten, sofern es gelingt, eine ausgewogene Ausgestaltung des neuen Verfahrens zu verabschieden und umzusetzen. Sofern dieses auf EU-Ebene und in Deutschland realisiert wird, sieht SICNUM im präventiven Sanierungsverfahren eine wertvolle Ergänzung des Sanierungs-Werkzeugkastens, dass in der Praxis allerdings auf einen verhältnismäßig geringen Anteil an Fällen Anwendung finden wird. Mehr auch unter: Restrukturierung - Sanierung


Wirtschaftstreff für Hamburger Unternehmen

05. März 2018: Bereits zum dritten Mal fand Anfang März der von der Handelskammer und der Hamburger Sparkasse initiierte Wirtschaftstreff „Wir in Hamburgs Mitte“ statt. Vertreten durch unsere Geschäftsführer Herr Krohne und Herr Müller, präsentierte sich SICNUM dort mit rund 100 weiteren Unternehmen aus allen Branchen und Bereichen der Metropolregion, um das bestehende Netzwerk zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Bei frostigen Temperaturen draußen hatten in den Sälen der Handelskammer alle Teilnehmer in entspannter und angenehmer Atmosphäre ausreichend Gelegenheit, das eigene Unternehmen in persönlichen Gesprächen vorzustellen, um mögliche Geschäftskontakte aufzubauen. Eine gute Idee, eine gelungene Veranstaltung, an der SICNUM gern teilgenommen hat.


Private Equity – Mittelständler verzweifelt gesucht?

01. März 2018: In 2017 haben die Beteiligungsgesellschaften das Volumen ihrer „Neu-Investments“ in Deutschland weiter erhöht. Das für den Mittelstand relevante „Midmarket-Segment“ stieg im vergangenen Jahr auf 4,4 Mrd. €. Und alle Prognosen erwarten auch in 2018 eine weitere Zunahme. Die Finanzmittel liegen bereit und sollen möglichst ertragreich in Unternehmensbeteiligungen angelegt werden. Aus Unternehmerperspektive sind dies beste Voraussetzungen, um über Private Equity neues Wachstumskapital zu akquirieren: Die „Kaufpreise“ steigen und die Vertragskonditionen im Rahmen einer Due Diligence werden zunehmend verkäuferfreundlicher. So werden z.B. sogenannte Break-up-Fees (für gescheiterte Verkäufe) immer seltener verlangt und kaum noch durchgesetzt.

Wenn Sie Interesse an Wachstumskapital haben, SICNUM unterstützt Unternehmen bei der Kapitalbeschaffung. Oft ist es ein Mix verschiedener Finanzierungsinstrumente, der Ihrem Unternehmen den nächsten Schritt nach vorn ermöglicht. Mehr dazu unter: Kapitalbeschaffung


SICNUM News Februar 2018 – Unter dem Begriff M.O.V.E.® steckt Maßnahmenumsetzung zur Optimierung von Vertrieb und Effizienz. Wie geht das?

SICNUM-Newsletter Februar 2018

Februar 2018: M.O.V.E.® – Maßnahmenumsetzung zur Optimierung von Vertrieb und Effizienz. Unter diesem Begriff stellen wir Ihnen in unseren Newslettern ab sofort eine neue Serie vor, die Sie fortlaufend und detailliert über die spezifisch strategischen, organisatorischen und strukturellen Anforderungen zur Steigerung der betrieblichen Effizienz informieren soll. SICNUM zeigt, wie Worten auch tatkräftige Umsetzung folgen muss. In der aktuellen Ausgabe starten wir mit einem Fallbeispiel aus dem Bereich Automation / Antriebs- und Steuerungstechnik. Für Fintechs bietet die anhaltende Niedrigzinsphase viel Spielraum, das Thema Crowdinvesting ist im Hinblick auf die Kapitalbeschaffung in aller Munde und bei zunehmender Volumenentwicklung von größter Aktualität. Welche möglichen Risiken können sich jedoch dahinter verbergen? Zunehmende Kreditausfälle lassen aufhorchen, SICNUM nimmt Stellung. Möchten Sie sich zu diesen Themen mit uns austauschen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme oder schreiben Sie uns unter vertrieb(at)sicnum.de. Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!


SICNUM spendet für Round Table School of Hope in Kenia – machen Sie mit!

22. Februar 2018: Mit einer Spende in Höhe von € 2.000 hat SICNUM im vergangenen Jahr das Projekt Round Table School of Hope in Kenia unterstützt. Die Gewissheit, dass 100% der Spenden ohne Abzug in das Projekt fließen, ist dabei von besonderer Bedeutung, denn so kann das Geld in vollem Umfang der Schulbildung, Ausbildung und Gesundheit der kenianischen Kinder zur Verfügung gestellt werden. An den zwei Standorten Kisumu und Dago werden seit 2005 weit über 1.000 Kinder von selbst in Kenia verwurzelten und mit dem Land vertrauten Menschen unterrichtet und ausgebildet. So wird Hilfe zur Selbsthilfe. Lesen Sie mehr über dieses Projekt oder spenden auch Sie unter: Round Table School of Hope


Strategie – Die Planung stützt die Strategie

20. Februar 2018: In vielen Unternehmen werden Strategie und Planung gleichgesetzt. Die Planung ist jedoch dem Tagesgeschäft unterworfen. Sie ist ein beständiges, geschlossenes System mit festen Regeln, die das Kundenverhalten antizipieren. Sie ist mithin nicht kreativ und bietet keinen Freiraum für strategische Gedanken, Entwicklungen und Perspektiven. Zentraler Punkt der Strategie ist das Geschäftsmodell mit den Kernfragen: Wo stehen wir? Wie werden wir gesehen? Wo wollen wir hin? Im Unterschied zur Planung ist die Strategie also keine feste, planbare Größe und muss flexibel bei Veränderungen der Märkte oder der internen Ressourcen die Wege zur strategischen Zielerreichung anpassen. Dabei ist auch die laufende Überprüfung des eigenen Standpunktes elementar. Die Strategie betrachtet ganzheitlich Markt, Kunden, Wettbewerber, interne Organisation und Mitarbeiter mit ihren Kompetenzen und persönlichen Zielen. Bei der Strategieentwicklung wird häufig das operative Geschäft vorgeschoben, um einen Mangel an Gestaltung zu verdecken. Wichtig wäre es jedoch, den alten Trott zu verlassen und künftige Kundenanforderungen und den Kundennutzen vorherzusehen. Planung, Organisation und Prozesse müssen den strategischen Zielen folgen und den übergeordneten Strategieprozess mit Daten unterstützen.

SICNUM entwickelt mit seinen Mandanten Unternehmensstrategien und setzt sich aktiv für die notwendige Überprüfung und ggf. Anpassung ihrer strategischen Ziele ein. Mehr Infos hierzu unter: Strategie


M&A – Wieviel ist mein Unternehmen wert? Bewertung mit der Mulitplikatormethode

15. Februar 2018: Die Multiplikatormethode bietet einen vergleichsweise einfachen, aber durch die Nutzung von realen Markt- und Branchendaten ersten belastbaren Ansatz, wie das eigene Unternehmen am Markt einzuordnen ist. Häufig eingesetzt werden Umsatz- und EBIT-Multiplikatoren. EBIT (engl. für „Earnings before Interests and Taxes“) steht dabei für den Gewinn vor Zinsen und Steuern. Die Verwendung von Multiples hat den Vorteil, dass sie relativ einfach anzuwenden ist. Multiplikatoren basieren meist auf Vergangenheitswerten, z.B. realisierten Kaufpreisen, die je nach Variante ins Verhältnis zu den realisierten Umsätzen oder EBIT gesetzt werden (sogenannte Erfahrungs- oder Experten Multiples). Hierin liegt aber auch ein Risiko. Inwieweit besteht innerhalb der Vergleichsgruppe (Branche, Marktsegment etc.) überhaupt eine Vergleichbarkeit? Inwieweit für das jeweilige Unternehmen ein Umsatz- oder EBIT-Multiplikator am oberen oder unteren Rand der Bandbreite anzuwenden ist, hängt zudem von subjektiven Einflussgrößen ab. 

  • Inhaberabhängigkeit
  • Kunden- und / oder Lieferantenabhängigkeit
  • Alleinstellungs- und Differenzierungsmerkmale
  • Marktanteil und Wachstumspotenzial
  • Investitions- und Modernisierungsbedarf 

    Der Multiplikatoransatz ist ein geeignetes Mittel, um Anhaltspunkte für den Wert eines Unternehmens zu erhalten und um Unternehmenswerte auf Basis von Ertragswertverfahren nach IDW S1 zu plausibilisieren. SICNUM unterstützt Sie bei der individuellen Bewertung Ihres Unternehmens unter Einbezug geeigneter Multiplikatoren zur Plausibilisierung. Infos finden Sie auch hier: Mergers & Acquisitions


Kapitalbeschaffung – Unitranches als Alternative zu klassischen Bankfinanzierungen

08. Februar 2018: Zunehmend mehr Unternehmen greifen auf die Fremdfinanzierung über Unitranches durch bankenunabhängige Private Debt Funds (Direct Lending) zurück. Dabei wird durch einen Finanzierungspartner (Private Debt Fund) mit der Unitranche eine Kombination aus Senior Debt (erstrangige Fremdkapital-Komponente) und Junior Debt (nachrangige Fremd-/Mezzanine-Kapital-Komponente) zur Verfügung gestellt. Dies geschieht aus regulatorischen Gründen meist in Form einer Schuldverschreibung. Hierdurch wird gegenüber klassischen Bankfinanzierungen die Komplexität gesenkt, die Kreditkonditionen sind flexibler (Covenants), die Umsetzbarkeit wird beschleunigt und es wird ein höherer Verschuldungsgrad ermöglicht (Leverage). Dafür ist die Verzinsung als Blended Rate des erst- und nachrangigen Teils höher (6 - 8% p.a.). Zur Erleichterung der Abstimmung zwischen Emittent und Inhaber der Schuldverschreibung im Zuge ihrer freien Handelbarkeit kann eine ausreichende Flexibilität in der Finanzierungsdokumentation vereinbart werden.

Das Finanzierungsinstrument Unitranche eignet sich zur Restrukturierung traditioneller Finanzierungsstrukturen, zur Rekapitalisierung, für Akquisitions- und Buyout-Transaktionen. Es ersetzt keine Betriebsmittellinie. Hier sind Finanzierungskombinationen mit der Hausbank möglich. SICNUM zeigt Ihnen gern Ihre Optimierungsmöglichkeiten auf. Mehr zur Unternehmensfinanzierung finden Sie hier: Kapitalbeschaffung


„Bugwellentheorie“

06. Februar 2018: Die im Zusammenhang mit der Beurteilung der Zahlungs(un)fähigkeit in der Vergangenheit häufig geführte Diskussion pro / kontra der sogenannten „Bugwellentheorie“ hat sich mit einem gerade veröffentlichten Urteil des BGH offensichtlich geklärt. Die ebenfalls vom IDW (vgl. IDW S 11) und der einschlägigen Literatur mehrheitlich vertretene Ansicht, dass im Rahmen der Prüfung auch die sogenannten Passiva II einzubeziehen seien, wird nun auch eindeutig vom BGH aufgegriffen (BGH-Urteil vom 19.12.2017 AZ: II ZR 88/16).

In den Finanzplan zur Beurteilung, ob ggf. nur eine vorübergehende Zahlungsstockung vorliegt, sind damit nicht nur innerhalb des Drei-Wochen-Zeitraumes eingehende Einzahlungen, sondern auch die in diesem Zeitraum laut Plan fälligen Verbindlichkeiten einzubeziehen. Im Ergebnis bedeutet dies, dass in mehr Fällen als bisher Zahlungsunfähigkeit statt bloßer Zahlungsstockung vorliegen wird. SICNUM steht Ihnen bei Rückfragen auch mit Unterstützung erfahrener Fachanwälte aus unserem Netzwerk zur Verfügung. Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung


Digitalisierungsindex Mittelstand 2017

02. Februar 2018: Das Thema Digitalisierung ist laut der Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2017“ bereits bei 42 Prozent der Unternehmen fester Bestandteil der Geschäftsstrategie und ist damit gleichzeitig auch längst zur Chefsache erklärt worden. Der grundlegende Unterschied zu früheren Innovationswellen, die in der Regel auf schlankere Prozesse oder eine größere Produktivität abzielten, besteht darin, dass Unternehmen in der Lage sind, sich in die Perspektive der Kunden zu versetzen. Diese grundlegende Befähigung führt die Unternehmen weiter zu der Erkenntnis, dass sich die Kundenerwartungen und -ansprüche mit fortschreitender Digitalisierung entscheidend verändert haben und weiter verändern werden.

Der Erfolg der Digitalen Transformation hängt im Wesentlichen davon ab, dass der Kunde in den Fokus gerückt wird und wie dann die folgenden Fragen geklärt werden: Was erwarten unsere Kunden von uns? Welche Produkte/Dienstleistungen vermissen sie? SICNUM entwickelt gemeinsam mit Ihnen eine kundenorientierte und zielgruppengerechte Digitalisierungsstrategie und unterstützt Sie aktiv bei der Umsetzung. Infos finden Sie auch hier: Strategie


SICNUM Projektbeispiele 2017

28. Januar 2018: Wie auch in den Vorjahren haben wir wieder eine exemplarische Auswahl an Projekten aus unseren sechs Geschäftsbereichen für Sie zusammengestellt, die wir durch die Empfehlungen unserer Mittler gemeinsam erfolgreich im vergangenen Jahr realisieren konnten. In welchen Branchen und unterschiedlichen Aufgabenstellungen SICNUM tätig war und wir unsere Mandanten aktiv und durch fachlich qualifizierte und fundierte Beratung unterstützen konnten, sehen Sie in der beigefügten Projektauswahl 2017. Wir nehmen Ihre Herausforderungen weiterhin gerne an und freuen uns auf gemeinsame Projekte mit Ihnen.

Weitere Fallbeispiele finden Sie auf unserer Website unter Referenzen, die Ihnen einen Überblick über unser breites Leistungsspektrum geben. Haben Sie Fragen? Interessieren Sie sich für weitere detaillierte Referenzen aus einem bestimmten Geschäftsbereich? Zögern Sie nicht, nehmen Sie Kontakt zu uns auf.


M&A – Unternehmenswachstum durch Zukauf?

23. Januar 2018: Unternehmenswachstum und damit die Sicherung der zukünftigen Markt- und Wettbewerbsposition des eigenen Unternehmens gehört mit zu den größten Herausforderungen unternehmerischen Handelns. Expansion durch Zukauf ist daher eine attraktive Alternative, da Unternehmen schneller wachsen und sich Marktanteile sichern können. Hinzu kommt der Gewinn von Know-how und erfahrenen Mitarbeitern, insbesondere Fachkräften, die in Zeiten des Fachkräftemangels nur schwer am Arbeitsmarkt zu finden sind. Mit einem auf die eigene Strategie abgestimmten, wachstumsorientierten Unternehmenskauf stärken mittelständische Unternehmen gezielt die bestehenden Kernkompetenzen und schaffen wichtige Synergieeffekte. 

  • Optimierung der eigenen Wertschöpfungskette
  • Kostensenkungen durch Skaleneffekte, Kapazitätssicherung und Know-how
  • Positionierung und Marktkonsolidierung durch den Kauf von Mitbewerbern oder Unternehmen mit ähnlichen Kompetenzen
  • Gewinnung neuer Kunden und Märkte durch Diversifikation

    Entscheidend ist, dass Kaufentscheidungen sich eng an der eigenen Wachstumsstrategie orientieren und die Ziele des Unternehmens stützen. Daher sind eine optimale Vorbereitung und Bedarfsanalyse unerlässlich, um zu definieren, über welche Eigenschaften potenzielle Kauf- oder Übernahmekandidaten verfügen müssen, welche konkreten Ziele und welcher Nutzen mit dem Kauf realisiert werden sollen. SICNUM entwickelt gemeinsam mit Ihnen auf Ihr Unternehmen abgestimmte Wachstumsstrategien und entsprechende M&A-Konzepte, um für Sie optimale Kaufobjekte zu identifizieren. Infos finden Sie auch hier: Mergers & Acquisitions


IDW ES 6 – SICNUM beteiligt sich aktiv an der Diskussion

18. Januar: Unser Associate Partner Tamara Kaes wird auf Einladung des IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. an einem Fachgespräch zum IDW ES 6 n.F. teilnehmen. Das Fachgespräch findet vor der endgültigen Beratung des Fachausschusses und der finalen Verlautbarung statt. In diesem Rahmen werden die Stellungnahmen und offenen Fragen diskutiert. Anfang des Monats hat SICNUM die im Newsletter Dezember 2017 dargestellten Kritikpunkte am IDW ES 6 n.F. bereits in einer schriftlichen Stellungnahme an das IDW weitergegeben. Die Stellungnahme steht auf der Seite des IDW zum Download bereit unter https://www.idw.de

Über den Fortgang der Entwicklung des ES 6 n.F. halten wir Sie weiter auf dem Laufenden. Unseren Newsletter vom Dezember 2017 zu diesem Thema finden Sie hier: Newsletter 12 2017