2019 – Weitere Anforderungen an Kreditinstitute zum Umgang mit NPL (Non Performing Loan)

Wie werden die Banken auf diese Vorgaben reagieren? Welche zusätzlichen Herausforderungen müssen in Restrukturierungs-/ Sanierungssituationen von den Beteiligten bewältigt werden? Wie können sich Kreditnehmer – gerade in Umbruchphasen – mit ggf. zusätzlichem Kreditbedarf auf diese Situation optimal vorbereiten? Lesen Sie mehr darüber in unserem Juni Newsletter.


Financial Due Diligence im Krisenumfeld

20. Juni 2019: Die Financial Due Diligence im Rahmen eines Unternehmenserwerbs beinhaltet die betriebswirtschaftliche Analyse der Zielgesellschaft im Hinblick auf Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Diese Analysen der Financial Due Diligence sind - im Gegensatz zur gesetzlichen Jahresabschlussprüfung - darauf ausgerichtet, betriebswirtschaftlich fundierte Entscheidungshilfen zu liefern, mit denen ein potenzieller Erwerber bzgl. seiner Investitionsentscheidung konkrete Grundlagen erhält. Die hierzu erforderliche Prüfung beinhaltet einerseits vergangenheitsbezogene Analysen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie andererseits die darauf aufbauende, zukunftsgerichtete Planungsrechnung. Bei einem Erwerb eines Unternehmens in der Krise steigen die Anforderungen und potenziellen Risiken meist deutlich an. Gründe hierfür sind insbesondere steigender Zeitdruck, problematische Liquiditätssituation des Zielobjektes, intransparente Datenlage, Schwächen in der Organisation (u.a. Verlust von wichtigen Mitarbeitern) sowie das Wegbrechen von Kunden und Lieferanten. Eine sorgfältige Analyse der Krisenstadien und insbesondere der Krisenursachen stellt den Ausgangspunkt für die Erarbeitung erforderlicher bzw. geeigneter Sanierungsmaßnahmen sowie die Erstellung einer belastbaren integrierten Planungsrechnung dar.

SICNUM verfügt über langjährige M&A-Erfahrung sowie über eine einschlägige Restrukturierungsexpertise und berät sowohl die Käufer- als auch die Verkäuferseite. Infos finden Sie auch hier: MERGERS & ACQUISITIONS


NPL – Non Performing Loans heiß diskutiert.

SICNUM-NEWSLETTER Juni 2019 – Banken und Experten diskutieren über die Folgen der strengeren Vorgaben von notleidenden Krediten – NPL (Non Performing Loans)

Juni 2019: In dieser Newsletter Ausgabe stehen die aufsichtsrechtlichen Vorgaben an Banken für den Umgang mit notleidenden Krediten (NPL – Non Performing Loans) im Vordergrund. Wie werden die Banken auf diese Vorgaben reagieren? Welche zusätzlichen Herausforderungen müssen in Restrukturierungs-/Sanierungs- situationen von den Beteiligten bewältigt werden? Mit erfahrenen Experten kann SICNUM u.a. bei der Erarbeitung von Finanzierungsanträgen die Weichen richtig stellen und die Kreditentscheider schnell in die Lage versetzen, unter Beachtung der NPL-Vorgaben eine für die Bank konsensfähige Finanzierung der Unternehmensrestrukturierung mitzutragen. Wir setzen unsere M.O.V.E.® - Reihe fort und betrachten die Grundlagen eines professionell ablaufenden Einkaufs, umgesetzt bei einem unserer Mandanten aus dem Bereich Kunststoffspritzguss. Last but not least freuen wir uns, Ihnen unsere „Berater-Verstärkung“ Herrn Frank Adams sowie Herrn Manfred Sommer vorzustellen.

Sagen Sie uns Ihre Meinung. Schreiben Sie uns unter vertrieb(at)sicnum.de. Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!


Effizienz – Fertigung im Blindflug

06. Juni 2019: Gerade in Restrukturierungs- bzw. Sanierungsphasen ist absolute Transparenz über alle Bereiche des Unternehmens Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Restrukturierungsprozess. Die Fertigung macht in Industrieunternehmen wie auch Handwerksbetrieben den Kern der operativen Auftragsabwicklung und Wertschöpfung aus. Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass gerade hier oft durch mangelnde Transparenz eine Unternehmenssanierung gefährdet wird. Eine saubere Kapazitätsplanung und Disposition ist dabei ebenso wichtig wie eine laufende Auslastungssteuerung.

Wenn es zu Veränderungen der Produktionszahlen kommt, muss die Fertigungsleitung mit wirksamen Werkzeugen schnell erkennen, wenn Kapazitäten anzupassen sind. Ist eine Veränderung nachhaltig, muss sie gemeinsam mit der Geschäftsführung über Neueinstellungen oder einen Abbau von Personal, ggf. auch über Investitionen oder Desinvestitionen des Maschinenparks nachdenken. Aus einer stets aktuellen rollierenden Fertigungsplanung müssen auch die Restrukturierungsanforderungen an die anderen Unternehmensbereiche (Vertrieb, Einkauf, …) abgeleitet und koordiniert werden. So benötigt z.B. der Vertrieb Informationen, wenn Fertigungsbereiche mit Über- oder Unter-last fahren. Jederzeitige Transparenz in der Fertigung - wie auch in allen anderen Unternehmensbereichen – ermöglicht es, kurz- und auch längerfristig die Kostensituation zu optimieren.

SICNUM identifiziert die zentralen Maßnahmen, um Ihre Ressourcen auf die Anforderungen abzustimmen und erfolgsgefährdende Über- oder Unterkapazitäten zu minimieren. Natürlich unterstützen wir Sie mit unserer umfassenden Restrukturierungserfahrung auch aktiv bei der Umsetzung in Ihrem Unternehmen. Mehr Infos finden Sie auch hier: Effizienz


Restrukturierung als Chance

03. Juni 2019: Aufgrund der noch immer anhaltenden konjunkturellen Schwierigkeiten einiger Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hat die Europäische Kommission einen Gesetzentwurf für Restrukturierungs-verfahren veröffentlicht. Idee der Gesetzesnovelle ist es, eine mögliche Unternehmenssanierung bereits zeitlich vor einer Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung durchzuführen und somit die Chance zu nutzen, eine sich anbahnende Insolvenz zu verhindern.

Kern jeder Restrukturierung muss die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sein, um nach der Sanierung wieder branchenübliche Renditen zu erwirtschaften. Das heißt, dass nicht nur eine Bereinigung der Passivseite der Bilanz bewirkt werden muss, sondern eine darüberhinausgehende leistungswirtschaftliche Sanierung. Grundlage hierzu ist die Ermittlung der renditefähigen Produkte bzw. Sparten des Unternehmens. Weniger renditefähige Produkte sind durch ertragssteigernde Maßnahmen wieder in den profitablen Bereich zu führen oder gegebenenfalls aus dem Portfolio zu eliminieren. Bei der Erarbeitung der ertragssteigernden Maßnahmen ist das Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zu analysieren. Bei dieser Analyse sind nicht nur die werteschöpfenden Aktivitäten zu beachten, sondern auch die unterstützenden Aktivitäten des Unternehmens zu durchleuchten, wie zum Beispiel die Entwicklung oder kaufmännische Abteilungen. In manchen Fällen reicht diese Analyse nicht aus, hier muss die Strategie des Unternehmens überarbeitet werden. Dabei kann man sich nicht einer Standardlösung bedienen, sondern es muss Unternehmens individuell vorgegangen werden. Grundsätzlich muss die Kernkompetenz des Unternehmens herausgearbeitet und der Fokus hierauf gerichtet werden.

SICNUM hat langjährige Expertise im Bereich der Restrukturierungs- und Sanierungsberatung und unterstützt Ihr Unternehmen gerne bei der frühzeitigen Unternehmenssanierung. Mehr Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung


Erfolgreich durch die Sanierung mit Hilfe eines externen Chief Restructuring Officer (CRO)

22. Mai 2019: Gründe für Krisen von langjährig erfolgreichen mittelständischen Unternehmen sind sehr vielseitig. Neben den klassischen Erfolgs- und Liquiditätskrisen besteht in diesen Unternehmen fast immer eine über Jahre gewachsene „Betriebsblindheit“, nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Die daraus entstandenen Krisenursachen können die Mitarbeiter aber vor allem die Führungskräfte allein nicht beseitigen, da die Betriebsblindheit ganz schlicht verhindert, dass die vorhandenen Problembereiche erkannt werden können.

In unseren Sanierungsprojekten treffen wir häufig auf Geschäftsführer und Gesellschafter, die sich nicht eingestehen können, dass sie die Sanierung ihres Unternehmens nicht ohne die Unterstützung eines erfahrenen externen Chief Restructuring Officer (CRO) schaffen werden. Dabei bietet ein erfahrener CRO neben seinem umfangreichen Branchenwissen aus vergleichbaren Projekten und dem wertfreien Blick von außen auf das Unternehmen (interne Prozessabläufe und Mitarbeiterverhalten) auch einen unbelasteten Status gegenüber Banken und Investoren. Dieser Status ist vor allem hilfreich, um verlorengegangenes Vertrauen wiederaufzubauen und zu stärken.

SICNUM verfügt über einen großen Pool an erfahrenen und erfolgreichen CRO, die Sie bei der Umsetzung Ihrer Unternehmenssanierung unterstützen können. Mehr Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung


Restrukturierung – Gründe für das Scheitern

16. Mai 2019: In wirtschaftlich schweren Zeiten leiten viele Unternehmen Restrukturierungen ein, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Doch nicht immer ist der Erfolg von Dauer oder er bleibt aus, wie Studien zeigen. Häufig werden Anzeichen für eine Krise verzögert oder gar nicht wahrgenommen. Infolge dessen setzen Restrukturierungsmaßnahmen zu spät ein oder sie sind in Bezug auf die wirtschaftliche Situation nicht umfassend und tiefgreifend genug bzw. nicht zielgerichtet. Zudem erschwert hoher Handlungsdruck die Situation sowie eine koordinierte Restrukturierung. Als weiteren Grund für das Scheitern von Restrukturierungen wird unzureichende Transparenz im Controlling angeführt. Nur entscheidungsrelevante Informationen zu Deckungsbeiträgen von Produkten oder Leistungen erlauben es, ergebnisverbessernde Maßnahmen ergreifen zu können. Ohne diese Informationsgrundlage ist es schwer, richtige Entscheidungen zu treffen. Unter Umständen verschärfen dann falsche Entscheidungen die Krisensituation zusätzlich. Zum Misserfolg von Restrukturierungen trägt auch das Ausblenden lang bekannter Problemfelder durch das Management bei sowie das Festhalten an überholten Strukturen. Für den Erfolg einer Restrukturierung sind grundlegende Veränderungen notwendig. Bereichsgrenzen müssen daher aufgebrochen, Schnittstellen verringert und das Unternehmen als Ganzes gesehen werden. Nicht selten führt der Abbau von Personal schnell zur sichtbaren Kostenreduzierung. Eine Nachhaltigkeit stellt sich aber nur ein, wenn der Abbau des Personals an den Bedarf der neuen Prozesse und Strukturen angepasst ist. Sind die Einschnitte zu tief, führt Überlastung zum Gegenteil und birgt die Gefahr zusätzlicher Kosten aufgrund mangelnder Qualität. Im Zusammenhang mit der Einführung neuer Prozesse wird auch ein anderer Aspekt als Faktor für einen Misserfolg genannt. Die Implementierung neuer Prozesse darf keine kurzfristige Aktion sein und sie ist kein Automatismus. Eine konsequente Umsetzung ist deswegen ebenso erforderlich, wie neu implementierte Prozesse in den Standard zu überführen. Ansonsten ist das Risiko hoch, Potenziale nicht auszuschöpfen und in alte Muster zu verfallen.

Als weitere erfolgsbestimmende Variable wird auch die Ausrichtung eines Unternehmens angesehen. Die alleinige Neuausrichtung der operativen Excellence reicht nicht aus, um nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zur Ableitung einer Strategie und Maßnahmen müssen auch aktuelle und vor allem zukünftig erwartete Markt- und Technologiebedürfnisse in die Überlegungen einbezogen werden. Die Gründe für das Scheitern von Restrukturierungen sind vielschichtig und hier nicht abschließend genannt.

SICNUM hat langjährige Expertise im Bereich der Restrukturierungs- und Sanierungsberatung und unterstützt Ihr Unternehmen gerne bei der frühzeitigen Unternehmenssanierung. Weitere Infos unter: Restrukturierung - Sanierung


Distressed M&A – Erfolgsfaktoren der M&A-Beratung

09. Mai 2019: Distressed M&A-Verfahren (aus einem vorläufigen Verfahren, von Unternehmen in Eigenverwaltung oder vom Insolvenzverwalter im eröffneten Insolvenzverfahren) stehen unter deutlich kritischeren Vorzeichen als klassische M&A-Transaktionen. Der Distressed M&A-Prozess ist geprägt durch diverse kritische Faktoren, die vor, während und nach der Transaktion den Prozess insgesamt beeinflussen können. Die Unterschiede liegen vor allem in der instabilen Liquiditätslage, dem hohen Risiko, den unterschiedlichen Stakeholder-Interessen, der oftmals intransparenten Datenlage und dem eingeschränkten Handlungsspielraum. Die Identifikation und Entwicklung des gesunden Kerns des Unternehmens sind Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Transaktion. Je nach Transaktionszeitpunkt ist der Faktor Zeit eine kritische Komponente. Die eigentliche M&A-Beratung nimmt hier nur einen Teilbereich der Gesamtberatung ein. Ein Distressed M&A-Berater vereint die Kernkompetenzen klassischer M&A-Prozesse und Sanierungsexpertisen. Daher sind auch die qualitativen Anforderungen an einen „Distressed M&A-Berater“ wesentlich breiter gestreut. Neben der klassischen M&A-Kompetenz (Branchenkenntnis, gute nationale und internationale Vernetzung etc.) sind bei sog. „Notverkäufen“ operative Restrukturierungs- und Sanierungskompetenzen (Liquiditätssicherung, Entwicklung und Umsetzung von strategischen und operativen Maßnahmen, Sicherstellung der operativen Leistungsfähigkeit, rechtliche Sanierungserfahrung) wesentliche Erfolgsfaktoren.

Durch das SICNUM Leistungsspektrum werden alle relevanten Bereiche abgedeckt. SICNUM verfügt über langjährige, praktische insolvenzrechtliche Erfahrung bei M&A-Prozessen. Infos finden Sie auch hier: MERGERS & ACQUISITIONS


Die Bedeutung der Liquiditätsplanung in der Krise

15. April 2019: In einer Krisensituation dient die Liquiditätsplanung als wichtiges unterstützendes Instrument zum erfolgreichen Turnaround, weil sie in unterschiedlicher Hinsicht wichtige Informationen liefert und dadurch den Erfolg eines Sanierungsprozesses wesentlich beeinflusst. So hängt im Besonderen von der Liquidität ab, welche Maßnahmen oder operative Handlungen im Unternehmen umgesetzt werden können bzw. sogar müssen und in welchem finanziellen Rahmen sie sich bewegen dürfen. Die Liquiditätsplanung erfüllt damit eine wichtige Steuerungsfunktion, auf dessen Basis richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Anforderungen an eine verlässliche und solide Liquiditätsplanung hoch. Dazu zählt, dass eine Planung alle verfügbaren und bekannten Informationen berücksichtigt, auf dessen Grundlage eine Prognose mit unterschiedlichen Szenarien und Planungshorizonten vorgenommen werden kann. Außerdem sollten die Daten strukturiert, widerspruchsfrei und nachvollziehbar aufbereitet sein sowie abschließend vollständig dokumentiert werden. Gerade in Krisenzeiten ändert sich eine Situation sehr schnell. Entsprechend muss die Planung im Einzelfall auch Abweichungen standhalten. Auf der zuvor genannten Basis unterstützt die Liquiditätsplanung darüber hinaus auch den Kommunikationsprozess mit Stakeholdern. Sie dient als Leitlinie und zeigt die Beiträge und Effekte von Maßnahmen auf. An ihr lassen sich sodann auch Prioritäten vornehmen und Maßnahmen festlegen. Eine substantiierte Planung schafft Transparenz über die aktuelle und zukünftige finanzielle Situation. In Verbindung mit einer offenen Kommunikation ist es möglich, Vertrauen bei den Stakeholdern zu schaffen oder gar verloren gegangenes Vertrauen wiederzugewinnen. Dies ist besonders wichtig, um neue respektive weitere Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen und Zweifel beim Verdacht einer Zahlungsunfähigkeit auszuräumen.

Die voran gestellten Ausschnitte zur Bedeutung und Funktionen der Liquiditätsplanung in der Krise verdeutlichen, eine qualifizierte Planung der Liquidität geht über die Gegenüberstellung von Einzahlungen und Auszahlungen hinaus. Die Anforderungen an die Datenqualität sind hoch und der Planungsprozess, die Simulation von Szenarien als auch das Verständnis für finanzwirtschaftliche Zusammenhänge sind komplex und erfordern fachliche Kompetenz. Nicht selten fehlt in mittelständischen Unternehmen ausreichende Erfahrung oder aber die personelle Kapazität ist in Krisensituationen nicht ausreichend.

SICNUM verfügt über langjährige Erfahrung in der Restrukturierungs- und Sanierungsberatung und unterstützt Sie bei der professionellen Erstellung einer Liquiditätsplanung und der Institutionalisierung des Planungsprozesses. Mehr Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung


Factoring – eine interessante Finanzierungsform in Sanierungsprozessen

10. April 2019: In Sanierungsprozessen ist die Aufrechterhaltung der Liquidität häufig eine wesentliche Bedingung für die erfolgreiche Neuaufstellung des Unternehmens. Damit die Zahlungsfähigkeit auch in Umbrüchen und Krisensituationen erhalten bleibt, tragen flexible und kurzfristige Finanzmittel häufig dazu bei, dass die Wende der Unternehmensentwicklung erreicht werden kann. Gerade in Unternehmenskrisen, in denen weitere Darlehen schwer zu beschaffen sind, stellt Factoring eine alternative Finanzierungsform dar. Ihre positive Wirkung liegt darin, dass keine weiteren Verbindlichkeiten entstehen. Vielmehr werden offene Forderungsbeträge durch Factoring-Institute vorzeitig zur Verfügung gestellt und so Liquiditätsengpässe behoben. Durch den Kauf der Forderungen wird der Cashflow aufrechterhalten und das Forderungsausfallrisiko verringert. Circa 90 Prozent der Forderungen können so durchschnittlich kurzfristig in Liquidität umgewandelt werden. Damit stellt Factoring eine sinnvolle Ergänzung klassischer Finanzierungsinstrumente dar. Selbst im Fall einer Insolvenz ist Factoring eine geeignete Finanzierungsoption.

SICNUM berät Sie gern über bestehende Finanzierungslösungen. Im Vorfeld einer drohenden Insolvenz unterstützt SICNUM Unternehmen, diese erfolgreich durch eine Restrukturierung bzw. eine Sanierung abzuwenden. Mehr Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung


Strategie – Individualisierung als Schritt in die Zukunft

04. April 2019: Ob B2C oder B2B, ob im Einzelhandel/Retail- oder im gewerblichen Bereich: Viele Unternehmen geraten durch Onlineanbieter immer mehr unter Druck und können die im Netz geforderten Preise nicht mitgehen. Hinzu kommt, dass durch die ständige Zunahme von Plattformen Kundenkontakt und Kundenbindung verloren gehen. Eine Möglichkeit, diesen Entwicklungen zu begegnen, ist die Individualisierung bzw. Personalisierung von Produkten - ein Trend, der sich künftig immer mehr verstärken wird, da Unternehmen und Personen sich immer häufiger von Massenprodukten abwenden und sich differenzieren möchten. Die Umstellung des Portfolios auf individuelle Produkte wird künftig - neben Digitalisierungsstrategien – ein wichtiger Entwicklungsschritt nicht nur für den Handel, sondern für alle Branchen sein, um sich im Wettbewerb abzuheben und online wie auch offline am Markt zu behaupten. In der Fertigung bedeutet dies, nach Kundenanforderung individuelle Produkte bis zur Losgröße 1 herzustellen. Im Handel sind die Anforderungen nicht anders. Es versteht sich von selbst, dass hierzu die Prozesse, der Maschinenpark und die IT anzupassen sind und ungewohnte Anforderungen an alle internen Ressourcen auf das Unternehmen zukommen. Die technische und kaufmännische Planung, die Erarbeitung der erforderlichen Maßnahmen, die Finanzierung sowie die Umsetzung in die Praxis sind Aufgaben, die ein großes theoretisches und praktisches Know-how erfordern und die Ressourcen im Unternehmen stark belasten.

SICNUM unterstützt Sie gern aktiv mit der Erfahrung aus zahlreichen Projekten in Einzelhandel, Industrie und Gewerbe. Infos finden Sie auch hier: Strategie


Distressed M&A-Verfahren sowie Banken- und Workoutkompetenz

SICNUM-Newsletter März 2019 – SICNUM verstärkt sich mit Bank- und Workoutspezialisten

März 2019: Wir berichten wie SICNUM mit einer speziellen Vorgehensweise und erfolgreicher 22-jähriger M&A-Erfahrung überdurchschnittliche Erfolge bei Distressed M&A-Verfahren in der Unternehmenskrise erzielt. Lesen Sie wie SICNUM mit langjähriger Banken- und Workout-Kompetenz als wertvoller Mittler und Mediator zwischen Kunden und Stakeholdern im Restrukturierungsprozess agiert. Wir stellen Ihnen
unseren neuen Leiter für die Region Süd, Klaus-Jörg Steinbrinck, vor, der mit seiner tiefgreifenden Kenntnis des Restrukturierungsgeschäfts und seinem breiten fachlichen Netzwerk die Beratungsqualität SICNUM ́s außerordentlich bereichert. Herr Steinbrinck ist Experte und Treiber in der wertorientierten Begleitung von tragfähigen Unternehmensneuausrichtungen und dabei stets ein vertrauensvoller Sparringspartner für den Unternehmer und Mittler unterschiedlicher Interessenlagen.

Tauschen Sie sich mit uns aus. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme oder schreiben Sie uns unter vertrieb@sicnum.de. Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!


Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung – hohe Verantwortung der Geschäftsführung gerade in Zeiten von Liquiditätsengpässen

29. März 2019: Insbesondere in Zeiten von knapper Liquidität kommt der Geschäftsführung einer Unternehmung die gesteigerte Verantwortung zu, die Zahlungsfähigkeit seines Unternehmens laufend zu überwachen und zu dokumentieren. Die Zahlungsunfähigkeit oder die Überschuldung stellen Insolvenzantragsgründe dar. Bei Unterlassen oder dem verspäteten Stellen eines Insolvenzantrags drohen der Geschäftsführung sowohl strafrechtliche als auch zivilrechtliche Konsequenzen.

Mit dem Wissen aus über 20 Jahren erfolgreicher Projektumsetzung in der Restrukturierungs- und Sanierungsberatung kennen wir bei SICNUM die Unsicherheiten der Geschäftsführung in einer solchen Krisensituation sehr gut. Ebenso wissen wir um die Schwierigkeit von Unternehmen bei Liquiditätsengpässen mangels Erfahrung zu unterscheiden, ob es sich nur um Zahlungsstockungen oder um eine Zahlungsunfähigkeit handelt. Oftmals unterliegt die Geschäftsführung hier Fehleinschätzungen. Wir empfehlen Ihnen rechtzeitig entsprechende Expertise einzufordern, um für Ihr Unternehmen und für Sie die beste Lösung zu finden. Wir unterstützen Sie bei der Aufbereitung, Einordnung und laufenden Überwachung des Finanz- und Liquiditätsstatus Ihres Unternehmens. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir mögliche Wege heraus aus der Krise und kommunizieren offen und direkt mögliche Risiken. Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung 


M&A – Kauf insolventer Unternehmen – Chance oder Risiko?

13. März 2019: Krise und Insolvenz sind oft Anlass für den Verkauf eines Unternehmens und bieten Käufern oft attraktive Chancen. Insbesondere Käufe nach Verfahrenseröffnung (somit der direkte Erwerb vom Insolvenzverwalter) bieten für Investoren oder Wettbewerber die Chance, Assets Know-how oder Marktanteile bzw. Kunden (schnelle Expansion) unkompliziert zu übernehmen. Durch die insolvenzrechtlichen Sanierungsmöglichkeiten des Insolvenzverwalters können zudem notwendige Maßnahmen zur Restrukturierung schnell und unkompliziert realisiert werden (Personalabbau, Absprengen von Altlasten und Dauerschuldverhältnissen). Anfechtungs- und Haftungsrisiken werden im Vergleich zu dem Kauf vor Verfahrenseröffnung minimiert. Käufer müssen sich jedoch der Risiken bewusst sein (unterschätzte Negativ-Außenwirkung, hoher Investitionskosten, Zeitdruck). Der Aufwand für eine anschließende leistungswirtschaftliche Sanierung muss belastbar kalkuliert werden. Sofern alle Chancen und Risiken (z.B. Imageverlust, „enttäuschte Kunden und Lieferanten“) sorgfältig geprüft wurden, ist der Kauf aus der Insolvenz heraus sicherlich eine attraktive Perspektive. Strategische und operative Ziele können wesentlich leichter realisiert werden, die vorinsolvenzlich nur mit hohem finanziellem Aufwand und risikobehaftet erreicht werden können. SICNUM verfügt über langjährige, praktische insolvenzrechtliche Erfahrung bei M&A-Prozessen. Mehr dazu unter: Infos finden Sie auch hier: MERGERS & ACQUISITIONS


Aufsichtsrechtliche Herausforderung beim Umgang mit notleidenden Krediten

01. März 2019: Vor einiger Zeit hat die Europäische Zentralbank (EZB) als relevantes Aufsichtsorgan für die Kreditinstitute einen Leitfaden für Banken zum Umgang mit NPL (Non performing Loans) veröffentlicht. NPL (Non performing Loan) ist ein Kredit, bei dem der Schuldner mit dem Schuldendienst in Rückstand gerät und sich deshalb im Schuldnerverzug befindet, so dass der Kredit vom Gläubiger einzelwertberichtigt werden muss. Das Kernproblem hoher NPL-Bestände in Kreditinstituten liegt in der damit einhergehenden Beschränkung für die Vergabe von Neukrediten mit Auswirkungen auf unterschiedliche Bereiche der betroffenen Banken. Diese verwenden ihre Ressourcen auf der einen Seite für die interne Konsolidierung und Verbesserung ihrer Forderungsqualität, anstatt neue Kredite auszugeben. Andererseits verursachen hohe NPL-Bestände die Notwendigkeit, größere Vorsorgemaßnahmen und eine höhere Kapitalunterlegung für einen potentiellen Kreditausfall zu ergreifen. Ein Mangel an Kreditvergaben kann im Umkehrschluss dazu führen, dass Unternehmen wichtige Finanzierungsmöglichkeiten verlieren. Verschlechtert sich dadurch die finanzielle Situation von Kreditnehmern, so kann dieser Prozess das Auftreten von NPL verstärken und eine negative Wechselwirkung auslösen. Ein gesunder Bankensektor ist relevant für eine nachhaltige und wachsende Wirtschaft. Die Kreditvergaben sind für die Finanzierung und Entwicklung von Unternehmen ebenso elementar wie für die Deckung operationeller Kosten. Ein Rückgang oder gar die Ablehnung von neuen Krediten kann daher signifikante Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum haben.

Für Sanierungsberater ist es von hoher Bedeutung für die Konzeption und Umsetzung von Sanierungsgutachten, die relevanten aufsichtsrechtlichen Rahmenparameter und die daraus resultierenden Entscheidungsvorgaben in den Kreditinstituten nachvollziehen zu können. Dies um so mehr, um bei der Erarbeitung von Finanzierungsanträgen als erforderliche Flankierung der operativen Sanierungsmaßnahmen die Weichen richtig zu stellen und die Kreditentscheider in die Lage zu versetzen, unter Beachtung der NPL Vorgaben eine in der Bank konsensfähige Mitfinanzierung der Unternehmenssanierung mitzutragen. Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung 


Kapitalbeschaffung – Schutz vor der Liquiditätskrise

25. Februar 2019: Die Konjunkturaussichten sind getrübt. Die Verunsicherung wächst. Viele erwarten bereits in 2019 einen Abschwung. Als erfahrene Sanierungsberater haben wir es oft gesehen: Gerät ein Unternehmen in die Absatz-/Erfolgskrise, dann lässt die Liquiditätskrise nicht lange auf sich warten. In einer solchen Phase ist es schwer, bestehende Mittelbedarfe zu decken. Die Hausbank muss auch aus regulatorischen Gründen jegliche Unterstützung genauestens prüfen. Neue Kapitalgeber steigen gar nicht oder nur „teuer“ in der Krise ein. Unternehmerische Pflicht ist es daher, Vorsorge zu betreiben. Innen- und Außenfinanzierung gehören heute (= vor der Krise) auf den Prüfstand. Schärfen sie Ihr Working-Capital-Management. Insbesondere die Vorräte und Forderungen gilt es, effizient zu steuern. Auf der Passiv-Seite sollten Sie sich möglichst breit und fristenkongruent aufstellen. Achten Sie auf die Laufzeiten Ihrer Finanzierungen. In Hinblick auf das attraktive Zinsniveau sind Umschuldungen mit längeren Laufzeiten zu prüfen. SICNUM unterstützt Unternehmen vor und in der Krise. Mehr dazu unter: Infos finden Sie auch hier: Kapitalbeschaffung


Anstieg des Restrukturierungs- und Sanierungsbedarf und der Insolvenzfälle in 2019 erwartet

16. Februar 2019: Wie an dieser Stelle bereits berichtet, wird nach Jahren rückläufiger Fallzahlen in der Insolvenz für die Zukunft von einer Trendumkehr ausgegangen. Dabei hat sich trotz sinkenden Fallzahlen das mittlere Schadensvolumen bereits deutlich erhöht (Anstieg um rund 50% ab 2015). In den Fallzahlen haben einzelne Branchen (Bereiche mit hoher Konsumorientierung, Baugewerbe) bereits im Verlauf von 2018 Entwicklungen gegen den sinkenden Trend gezeigt. Insgesamt hat eine nicht unerhebliche Zahl von Unternehmen in der Vergangenheit, trotz der positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, defizitäre Ergebnisse erwirtschaftet. Mit Eintrübung der wirtschaftlichen Aussichten verstärken sich bei eben diesen („Zombie“) - Unternehmen die Schwierigkeiten massiv. Aus der Erfahrung von über 460 Restrukturierungs- und Sanierungsprojekten wissen wir bei SICNUM: Eine möglichst frühzeitige und realistische Einschätzung einer schwierigen Unternehmenslage ist wesentlich und erhöht bei Entwicklung von individuellen Maßnahmen die Chancen einer erfolgsversprechenden Restrukturierung und Sanierung Ihres Unternehmens um ein Vielfaches.

SICNUM, als einer der wenigen ausgewiesenen Restrukturierungsspezialisten in Deutschland, berät Sie und Ihr Unternehmen in schwierigen Zeiten umfassend für die größtmögliche Aussicht auf eine erfolgreiche Restrukturierung und Sanierung. Infos finden Sie auch hier: Restrukturierung - Sanierung


Abnehmendes Wachstum 2019 – Kostenstrukturen anpassen

06. Februar 2019: Die deutsche Wirtschaft ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2018 im neunten Jahr in Folge gewachsen. Allerdings hat sich das Wachstum mit 1,5 % gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Auch für 2019 nehmen die führenden Wirtschaftsinstitute ein weiter abnehmendes Wirtschaftswachstum an. Insgesamt sind die Wirtschaftserwartungen deutscher Unternehmen weiter positiv. Jedoch nimmt die Anzahl der Unternehmen, die die zukünftige Wirtschaftslage pessimistisch einschätzen, nach einer aktuellen Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft zu. Aufgrund des abnehmenden Wachstums und steigender Zinsen gehen Experten davon aus, dass auch die Zahl der Insolvenzen in Deutschland nicht weiter sinken wird. In einzelnen Branchen werden sogar wieder steigende Insolvenzzahlen erwartet. Führende deutsche Großunternehmen richten daher ihr Augenmerk gezielt auf die Reduzierung der indirekten Kosten im Unternehmen und nutzen vorrangig Gemeinkostencontrolling, Benchmarking und Prozess-Reengineering als Instrumente.

Die Gemeinkosten in den indirekten Bereichen entstehen zum einen bspw. durch die zunehmende Automatisierung, Digitalisierung oder zur Erfüllung rechtlicher Anforderungen. Zum anderen sind die internen Leistungen aber auch Teil des Geschäftsmodells eines Unternehmens. Der Anteil der Gemeinkosten an den Gesamtkosten eines Unternehmens ist beträchtlich, bietet aber dadurch ein hohes und nachhaltiges Potenzial zur Kostensenkung. Die Prozesse zur internen Leistungserstellung dürfen daher nicht außer Acht gelassen werden, um sich wettbewerbsfähig im weiter zunehmend volatilen Unternehmensumfeld zu positionieren. Folglich ist eine hohe Transparenz der Kosten in den indirekten Bereichen gefordert, etwa zur zeitlichen Entwicklung, ihrem Ursprung oder Treiber. Budgets und Umlageverfahren allein sind daher zur Steuerung nicht ausreichend und sie helfen nur eingeschränkt, Fehlentscheidungen zu vermeiden.

In vielen mittelständischen Unternehmen fehlen existenzsichernde Controlling-Instrumente oder sie werden nur selten systemisch und umfänglich implementiert. SICNUM unterstützt Sie dabei, das vorhandene Rationalisierungspotenzial in Ihrem Unternehmen zu identifizieren und auszuschöpfen, um Ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Infos finden Sie auch hier: Effizienz


Steht die Fashion- & Lifestyle-Branche im Umbruch? Jetzt hier Lesen.

SICNUM-Newsletter Januar 2019 – Ist die Fashion- & Lifestyle-Branche im Umbruch?

Januar 2019: Die Fashion- & Lifestyle-Branche steht im Umbruch. Durch das sich u.a. verändernde Kaufverhalten sind Unternehmen gezwungen, besser auf Kundenwünsche einzugehen und ihre digitale Präsenz verstärkt aufzustellen. Erfahren Sie in unserem aktuellen Newsletter, wie SICNUM Ihnen mit bester Kompetenz zur Seite steht. Zugleich stellen wir Ihnen Matthias Peters vor, der als Managementberater – fokussiert auf die Modebranche – SICNUM mit seiner langjährigen Branchenerfahrung unterstützt. Des Weiteren setzen wir unser Thema M.O.V.E.® – Maßnahmenumsetzung zur Optimierung von Vertrieb und Effizienz fort und betrachten auf Seite 2 den unterstützenden Prozess des Projektmanagements.

Möchten Sie sich zu diesen Themen mit uns austauschen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme oder schreiben Sie uns unter vertrieb(at)sicnum.de. Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!


Insolvenz in Eigenverwaltung – Eine gute Alternative?

30. Januar 2019: Die Stimmung trübt sich ein und die Anzahl an Insolvenzfällen im Mittelstand nimmt erstmals nach vielen Boomjahren wieder zu. Daher ist es für einige Unternehmer ratsam, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinander zu setzen. Denn Zeit ist genau das, was Sie im Fall einer Insolvenz nicht mehr in ausreichendem Umfang haben, um sich selbst über alle Möglichkeiten der Durchführung eines Insolvenzverfahrens zu informieren und das erforderliche Vertrauen aller Beteiligten im Vorfeld aufrecht zu erhalten. Das Insolvenzrecht bietet neben dem Regelverfahren auch die Möglichkeit, eine Insolvenz in Eigenverwaltung durchzuführen. Vorteil dabei ist es, dass Sie als Unternehmer selbst ihr Unternehmen durch das Insolvenzverfahren und damit in eine positivere Zukunft führen können. Allerdings ist dieses Verfahren aus unserer Erfahrung nicht für jedes Unternehmen geeignet und erfordert eine professionelle Vorbereitung. Für den Unternehmer birgt es neben einer großen Chance aber auch weitere Risiken.

SICNUM berät sie im Vorfeld einer drohenden Insolvenz gern über Ihre Möglichkeiten, diese erfolgreich durch eine Restrukturierung bzw. Sanierung abzuwenden. Ist die Insolvenz unabwendbar, begleiten wir Sie gern durch das Insolvenzverfahren. Infos finden Sie auch hier: ESUG-Insolvenz


Variable Vergütungssysteme – Unternehmensergebnisse steigern, Mitarbeiter motivieren

23. Januar 2019: Variable Vergütungssysteme sind heutzutage in vielen Unternehmen ein fester Bestandteil des Personalmanagements. Laut einer Studie des Linked Personnel Panel (LPP) nutzen 58 Prozent aller befragten Betriebe (insgesamt wurden 1.219 Betriebe befragt) ein Gehaltssystem mit variablen Komponenten. Bei Betrieben mit über 500 Mitarbeitern steigt der Anteil sogar auf 80%. Ziele variabler Vergütungsmodelle sind insbesondere:

  • Schaffung von Leistungsanreizen
  • Mitarbeiterorientierung auf ergebnisorientiertes und verantwortungsvolles Handeln
  • Ergebnissteigerung
  • Führungs- und Steuerungsinstrument zur Unterstützung der Unternehmensentwicklung

    Dabei sollten variable Vergütungsbestandteile folgende Eigenschaften aufweisen:

     

  • eindeutig und messbar
  • erreichbar
  • auf die Leistung des Einzelnen abgestimmt
  • durch den Einzelnen beeinflussbar
  • konform mit strategischen Unternehmenszielen

    Berücksichtigt man die dargestellten Kriterien haben variable Vergütungssysteme eine hohe Attraktivität für (leistungsstarke) Mitarbeiter. Neben der Hebung von Ergebnispotenzialen wird die Qualität der Mitarbeiter in Richtung Selbststeuerung und Eigenverantwortung verbessert. Gemeinsam entwickeln wir mit Ihnen ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Prämienmodell für Ihre Mitarbeiter. Anschließend begleiten wir Sie bei der Umsetzung. Infos finden Sie auch hier: Controlling

Distressed M&A – Unternehmensbewertung in der Krise

16. Januar 2019: Unternehmen in Krisensituationen zeichnen sich durch eine negative Ertragslage, fehlende Liquidität und große Planungsunsicherheiten sowie hohe Verschuldungsgrade aus. Ist das Unternehmen aus eigener Kraft nicht in der Lage die Krise zu bewältigen, ist ein Distressed M&A-Prozess regelmäßig die einzige Option. Die Unternehmensbewertung in der Krise birgt aufgrund der Unsicherheit der künftigen Unternehmensentwicklung, der Wirksamkeit von Sanierungsmaßnahmen und der Stakeholder- Reaktionen eine deutlich höhere Komplexität in sich. Bewertungsparameter (Beta-Faktoren, Marktrisikoprämien, Zinssätze) sind mit wesentlich größerer Unsicherheit behaftet.

Das Hauptproblem bei der Bewertung liegt in der Prognose der zukünftigen Entwicklung (Krisenursachen, Marktpotenziale, geeignete ertrags- und liquiditätswirksame Maßnahmen etc.) -> ist das Unternehmen sanierungsfähig? Neben der Unternehmensbewertung ist bei einem Distressed M&A-Prozess demzufolge die Ergreifung von kurzfristigen Sofortmaßnahmen und die Erstellung eines umfassenden Sanierungsgutachtens unerlässlich, um auf Basis der Krisenursachen geeignete Maßnahmen zu definieren, um die zukünftige Ertragskraft wiederherzustellen. Zusätzlich ist neben der Beurteilung von Sanierungsgutachten bzw. der Sanierungsfähigkeit auch die Bewertung unter Liquidationsaspekten zu prüfen. Nicht sanierungsfähige Unternehmen sind folglich mit ihrem Liquidationswert zu bewerten.

SICNUM verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Durchführung von Unternehmensbewertungen unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderungen bei Krisenunternehmen. Infos finden Sie auch hier: Mergers & Acquisitions