2020 – Wir wünschen ein erfolgreiches 2020

SICNUM sagt DANKE für das entgegengebrachte Vertrauen in 2019 und blickt voller Spannung auf ein erfolgreiches und ereignisreiches neues Jahr. Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall Gesundheit und Glück für das Erreichen Ihrer persönlichen Ziele. Was steckt hinter den steigenden prognostizierten Insolvenzfällen in der deutschen Automobilindustrie? Heutzutage wird immer stärker ersichtlich, dass sich die deutsche Automobilindustrie in der Krise befindet. Lesen Sie hier weiter. Als Spezialist im Bereich Unternehmenssanierung unterstützt SICNUM Sie gerne im Vorfeld einer drohenden Insolvenz. Mehr Infos unter Restrukturierung - Sanierung


Retten wir den Automobilhandel?

SICNUM-Newsletter Januar 2020 – Retten wir den Automobilhandel?

Januar 2020: Die Trends und Entwicklungen in der Automobilindustrie sind vielfältig. Sie zwingen den traditionellen Automobilhandel zur grundlegenden Anpassung ihres Geschäftsmodells. Schätzungen gehen davon aus, dass bis 2025 rd. 30% aller Neuwagen in Europa online verkauft werden. Mehr auf Seite 2 unseres Januar-Newsletters.

Controlling-Konzepte sind wichtige Bausteine zur Unternehmenssteuerung, die SICNUM individuell und gemeinsam mit dem Unternehmen erarbeitet. Lesen Sie auf Seite drei, wie die Umsetzung bei mittelständischen Unternehmen auch ohne hauptamtliche Controller-Funktion möglich ist.

Zum Schluss stellen wir Ihnen unsere neuen Kollegen, Herrn Maximilian Hofmann, Bereich Controlling, und Herrn Kai Remy, Bereich Organisation und Strategie, vor.

Möchten Sie sich zu diesen Themen mit uns austauschen? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme oder schreiben Sie uns unter vertrieb(at)sicnum.de. Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!


Strategie – Die Frage nach den Kernkompetenzen

15. Januar 2020: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich am Markt stetig und in immer kürzeren Abständen. Besonders international tätige, mittelständische Unternehmen spüren die Veränderungen, denn diese sind wegen der eigenen Größe oftmals nicht so weit diversifiziert wie Großunternehmen, bewegen sich jedoch auf dem gleichen Parkett. Passen sich diese Unternehmen nicht flexibel an die neue Marktsituation an, wird es mittelfristig zu Absatzproblemen kommen. Eine dieser notwendigen Anpassungen betrifft die grundsätzliche Frage nach den Unternehmens-Kernkompetenzen, bzw.: make or buy? Ein zu langes Festhalten an einer zu großen Fertigungstiefe, oder am Festhalten an alten Traditionen („….damit sind wir groß geworden“), kann schnell zu Problemen führen. Ein geschicktes Lieferantenmanagement verteilt Einzelkomponenten an Zulieferer und vermeidet Wissensabfluss. Das Ergebnis ist eine verringerte Komplexität im eigenen Unternehmen und somit eine höhere Flexibilität, verbunden mit geringeren Einkaufskosten ggü. der Vollkostenkalkulation bei eigener Herstellung. 

SICNUM verfügt mit spezialisierten Beratern und der Erfahrung aus mehr als 20 Jahren Mittelstandsberatung über die notwendigen Kenntnisse und Kapazitäten, um Unternehmen für die bevorstehenden Aufgaben und eine sich verändernde Wirtschaftslage neu auszurichten. Infos finden Sie auch hier: STRATEGIE


Hintergründe zu den erwarteten steigenden Insolvenzfällen in der deutschen Automobilindustrie

10. Januar 2020: Auf Basis der aktuellen Medienberichterstattung wird immer deutlicher, dass sich die Automobilindustrie in der Krise befindet. Gemessen am Umsatz sollen die weltweiten Verkaufszahlen von Automobilen in 2019 erwartungsgemäß um 5% zurückgehen, was direkte Auswirkungen auf die deutsche Automobilindustrie hat. Dies zeigt sich daran, dass die Firmeninsolvenzen im gleichen Zeitraum um 2% im Vergleich zum Vorjahr zunehmen werden. Doch welche Unternehmen stehen hinter diesen prognostizierten Firmenpleiten? Die deutsche Automobilindustrie besteht aus relativ wenigen Herstellern (OEMs), die von unterschiedlichen direkten Zulieferern (Tier 1) beliefert werden. Tier 1-Lieferanten verfügen in der Regel über einen großen finanziellen Spielraum und eine starke Marktsituation und werden oftmals von Zulieferern der zweiten und dritten Ebene (Tier 2 und Tier 3) beliefert. Aufgrund des harten Wettbewerbs und der starken Position der OEMs herrscht ein großer Preisdruck, der vor allem an die Tier 2- und Tier 3-Lieferanten weitergegeben wird. In der Folge können diese nur geringe finanzielle Rücklagen bilden. Im Falle von Marktveränderungen oder Krisen können hierdurch Liquiditätsengpässe entstehen. Aktuell befindet sich die Automobilbranche in einem strukturellen Wandel, da von den Konsumenten vermehrt Elektrofahrzeuge, Brennstoffzellenantriebe und/oder autonom fahrende Autos nachgefragt werden. Lieferanten sind somit gezwungen, ihre Geschäftsmodelle an die neue Marktsituation anzupassen, was gerade für die kleineren Tier 2- und Tier 3-Lieferanten ein Hindernis darstellt, da sie oft keine Mittel für weitere Innovationen zur Verfügung haben. Zudem gehen Innovationen mit einer oft hohen Vorfinanzierungslast einher, da diese in vielen Fällen erst nach mehreren Jahren zu zusätzlichen Einnahmen führen. Es lässt sich daher zusammenfassen, dass von den steigenden erwarteten Firmeninsolvenzen in der deutschen Automobilindustrie vor allem Zulieferer ab Tier 2 betroffen sind, die sich auf Komponenten für Benzin- und Dieselmotoren spezialisiert haben.

Als Spezialist im Bereich Unternehmenssanierung unterstützt SICNUM Sie gerne im Vorfeld einer drohenden Insolvenz. Weitere Infos unter: Restrukturierung - Sanierung


Implementierung eines Frühwarnsystems durch die Mitgliedstaaten

SICNUM-NEWSLETTER September 2019 – Präventive Restrukturierungsrahmen verlangen zwingend Frühwarnsysteme

September 2019: In dieser Newsletter Ausgabe lesen Sie über die im Juni neu verabschiedete Restrukturierungsrichtlinie. In Art. 3 der Richtlinie wird zwingend die Einführung eines Frühwarnsystems durch die Mitgliedstaaten verlangt, damit die Unternehmensführung frühzeitig Umstände erkennen kann, die zu einer wahrscheinlichen Insolvenz führen können. Wie kann so ein Frühwarnsystem ausgestaltet sein? Weiter setzen wir unsere M.O.V.E.®-Reihe fort und betrachten die effizienzsteigernden Maßnahmen in der Fertigung, umgesetzt bei einem unserer Mandanten aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Zum Schluß freuen wir uns, Ihnen unsere „Berater-Verstärkung“, Herrn Jorge Gamarra und Herrn Lars F. Jaensch, vorzustellen.

Sagen Sie uns Ihre Meinung. Schreiben Sie uns unter vertrieb(at)sicnum.de. Sie möchten zukünftig den SICNUM-Newsletter direkt erhalten? Dann melden Sie sich jetzt dazu an!